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Bodenschutz

Boden schützen statt Zukunft verbauen

Unser Boden ist unsere Lebensgrundlage. Davon werden in der Steiermark jeden Tag bis zu vier Fußballfelder verbraucht. Es braucht endlich Maß und Ziel.

 

Schützen wir wertvolle Ackerböden, um unsere Ernährungssicherheit zu erhalten. Stärken wir Ortskerne und machen wir jedes Viertel lebenswerter. Indem wir ungenutzte Gebäude und Gewerbeflächen wiederbeleben, um leistbaren Wohnraum und erholsamen Grünraum zu schaffen.

 

Freier und gesunder Boden liefert uns regionale Lebensmittel und sauberes Wasser. Er sorgt über Verdunstung für Abkühlung und dafür, dass der Regen versickert. Wiesen und Wälder schützen uns Menschen so vor Hitze und Überschwemmungen.

Bodenschutz ist Klimaschutz

Unser Plan für echten Bodenschutz

Notwendigkeit von Neubauten nach festgelegten Kriterien beurteilen

Wenn gebaut wird, soll dies bedarfsgerecht, zentrumsnah, mit Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie mit einem Fuß- und Radwegkonzept und unter Berücksichtigung aller klimawandelrelevanten Gesichtspunkte (Versickerung, Beschattung, Begrünung, etc.) geschehen. Darüber hinaus braucht es eine angemessene Verdichtung sowie den Fokus auf leistbares Wohnen.

Keine Neuwidmung ohne Rückwidmung

Für jeden Quadratmeter Grünland, der in Bauland umgewidmet wird, muss anderswo im Gemeindegebiet ein Quadratmeter Bauland in Grünland rückumgewandelt werden.

Bodenfonds für eine aktive Bodenpolitik

Das Land Steiermark soll nach Tiroler Vorbild einen Bodenfonds für Gemeinden einrichten, damit diese die notwendigen finanziellen Mittel erhalten, um Grundstücke erwerben und dem Baulandüberhang entgegenwirken zu können.

Kein Bauen im Grünland

Dabei handelt es sich zumeist um landwirtschaftlich genutzte Freilandflächen, die als Bauflächen vorgesehen und daher schnell umgewidmet werden können. Die Umwidmung dieser Gebiete befeuert die Zersiedelung bzw. das Ausfransen an den Ortsrändern.

Gezielte Stärkung der Ortskerne

Durch eine grüne und lebenswerte Gestaltung des öffentlichen Raums und durch verschiedene Nutzungen im Ortskern.

Grüne Meilen in den Gemeinden

Im Rahmen unseres Schwerpunkts möchten wir auch an Hand mehrerer Gemeinden in der ganzen Steiermark zeigen, wie Ortskerne mit einfachen Mitteln wiederbelebt und wie konkrete Plätze und Straßen grüner und lebenswerter gestaltet werden können.

Mit Visualisierungen dieser Plätze wird augenscheinlich, welches große Potential für die Begrünung und den sorgsamen Umgang mit Boden in den Gemeinden steckt.

Unser Boden in Zahlen

Bodenversiegelung bedeutet, dass der Boden luft- und wasserdicht abgedeckt wird. Durch die Versiegelung kann Regenwasser nicht mehr versickern, der Gasaustausch des Bodens mit der Atmosphäre wird gehemmt und das Leben im Boden stirbt ab. Einmal versiegelter Boden ist für lange Zeit verloren, denn die Wiederbelebung verursacht hohe Kosten und es dauert viele Jahrzehnte, bis wieder Leben zurückkehrt und Humus aufgebaut wird. Betonieren wir im aktuellen Tempo weiter, gibt es in 200 Jahren keinen einzigen Acker mehr.

30.000.000 kg

Getreide könnten österreichweit auf der Fläche, die wir jährlich verlieren, angebaut werden.

Ca. 5

Fußballfelder werden in der Steiermark täglich verbaut.

Bis zu 181 Tonnen

Co2 können durch einen Hektar Grünfläche gebunden werden

100-200 Jahre

dauert es, um 1cm Hummus neu zu bilden.

Bis zu 10 Grad

kühler ist es unter Bäumen als auf zubetonierten Plätzen.

Anträge im Landtag

Wer mehr über unsere konkreten Vorschläge zum Bodenschutz und unsere Anträge im Landtag wissen möchte, wird hier fündig: WIE WIR GRÜNE UNS FÜR BODENSCHUTZ EINSETZEN

"Ich fordere die Landesregierung auf, wirksame Gesetze gegen das Bodenverschwenden vorzulegen. Hilf auch du mit dieser Petition, der planlosen Versiegelung in der Steiermark einen Riegel vorzuschieben und das Bodenverschwenden zu beenden. Danke für deine Unterstützung."
Sandra Krautwaschl, Klubobfrau
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