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14.07.2022 News

Grü­nes State­ment zum Ko­ralm-Kraft­werk

Grüne sehen sich bestätigt und fordern echte Energiewende

Nach der Beurteilung des Bundesverwaltungsgerichts, die 2015 erlassene Landesverordnung zur Verkleinerung des Landschaftsschutzgebiets für rechtswidrig zu erklären, ortet Klubobfrau Sandra Krautwaschl dringenden Handlungsbedarf bei der Landesregierung: „Die Entscheidung bestätigt unsere jahrelange Kritik am UVP-Verfahren und zeigt: Neben den oft mangelhaften Unterlagen der Antragsteller:innen sind Tricksereien ein Hauptgrund für verzögerte Verfahren.“ Krautwaschl erneuert ihre Forderung nach einer Energieoffensive: „Wäre die Landesregierung beim von uns geforderten Ausbau von Wind- und Photovoltaikanlagen (mind. 500 Windräder sowie Photovoltaikanlagen auf allen größeren Parkplätzen und Supermärkten bis zum Jahr 2030, Anm.) genauso engagiert wie bei der Zerstörung der letzten Naturjuwele, wären wir bei der Energiewende in der Steiermark schon ein gutes Stück weiter.“

 

Zur Koralpe merkt Sandra Krautwaschl an: „Die Koralpe hat einen enorm hohen naturschutzfachlichen Wert – vor allem, was die heimischen Pflanzen- und Tierarten betrifft, die sonst nirgendwo vorkommen. Ihr Erhalt und damit die Sicherung dieser Artenvielfalt ist sehr wichtig, die Errichtung eines Pumpspeichers würde außerdem zahlreiche Gewässer in der Region stark beeinträchtigen.“

red Die Grünen Steiermark
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