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07.02.2024 News

Grü­ne for­dern ech­ten Schutz für stei­ri­sche Ä­cker

Die Grüne Klubobfrau Sandra Krautwaschl und der Landwirtschaftssprecher der steirischen Grünen Andreas Lackner hocken in einem Acker und halten Erde in der Hand

Strengeres Gesetz statt Wegschauen

Der offene Brief an die steirische Landwirtschaftskammer, in dem sich steirische Landwirt:innen gegen die geplanten Straßenbauprojekte B68 neu und B70 neu aussprechen und die Kammerspitze um Unterstützung bitten, schlägt weiter hohe Wellen. Während die Kammer den Vorwurf des „Wegschauens“ zurückweist und ihre Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Mitglieder betont, darunter rechtliche Begleitung und Expertise bei Grundablösen, sieht der Grüne Landwirtschaftssprecher Andreas Lackner hier eine klare Fehlleitung der Prioritäten und unterstreicht die dringende Notwendigkeit für strengere gesetzliche Rahmenbedingungen.

„Wenn nicht einmal die bäuerliche Interessensvertretung den notwendigen Willen aufbringt, unsere wertvollen Ackerböden entschieden zu schützen, dann ist es an der Zeit, dass gesetzliche Rahmenbedingungen dies sicherstellen“, argumentiert Lackner. „Insbesondere braucht die Steiermark endlich ein echtes Bodenschutzgesetz, wie es unsere Klubobfrau Sandra Krautwaschl seit Jahren vorschlägt“, so der Landwirtschaftssprecher und designierte Obmann der Grünen Bäuerinnen und Bauern, und weiter: „Die Landwirtschaftskammer scheint den Ernst der Lage nicht zu erkennen. Die betroffenen Bäuerinnen und Bauern fordern keine Entschädigung für verlorenen Boden – sie wollen ihn gar nicht erst verlieren,” betont Lackner. „Das oberste Ziel muss der vollständige Erhalt und Schutz unserer wertvollen Äcker sein, nicht die Schadensminimierung durch unerwünschte Infrastrukturprojekte und Zwangsenteignungen.”

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