Schwarzl fordert Neustart im Tierschutz
„Es braucht ein nachhaltiges Finanzierungssystem.“
Seit Jahren machen immer wieder Berichte über finanzielle Nöte von Tierheimen die Runde. „Auch im persönlichen Austausch mit den Betroffenen bekomme ich genau solche Rückmeldungen zu den teils unlösbaren Herausforderungen, wie auch das aktuellste Beispiel der Storchenstation in Tillmitsch zeigt“, so der Tierschutzsprecher der Grünen LAbg. Georg Schwarzl im Vorfeld des Welttierschutztages.
Für Schwarzl steckt hinter den Negativschlagzeilen der letzten Zeit ein tiefergehendes Problem: „In der Steiermark fehlt es an einem nachhaltigen Finanzierungssystem für Tierheime. Die Verantwortung liegt hier ganz eindeutig bei der Landesregierung. Wer ernsthaft daran interessiert ist, die notwendige Versorgung von in Not geratenen Tieren in der Steiermark sicherzustellen und diese im Sinne der Tiere langfristig auf stabile Beine stellen möchte, muss das aktuelle System grundlegend überarbeiten.”
Gerade in Zeiten von Teuerungen, die natürlich auch die Tierheimbetreiber:innen stark treffen, darf das finanzielle Überleben der Tierheime nicht von Spenden aus der Bevölkerung abhängig sein, wie das aktuell der Fall ist.
Schwarzl plädiert dafür, das System komplett neu zu denken, unter einer ehrlichen Einbindung der Tierheime und der Politik. „Es geht darum, gemeinsam ein nachhaltiges System für Tierschutz in der Steiermark auf den Weg zu bringen und dafür braucht es einen kompletten Neustart.“
Im Anhang ein Porträtfoto (© Podesser) von Georg Schwarzl zu Ihrer Verwendung.