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22.03.2022 Presseaussendung

Pro­vi­sions­frei Wohnen wird endlich Stan­dard!

Als „echten Meilenstein“ bezeichnen die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl und die Grüne Sprecherin für Wohnen, LAbg. Lara Köck, das neue MaklerInnen-Gesetz, das Justizministerin Alma Zadić heute vorgestellt hat: „Was in allen anderen Lebensbereichen selbstverständlich ist, gilt jetzt auch für MaklerInnengebühren: Wer anschafft, muss auch zahlen. Da für gewöhnlich die VermieterInnen den oder die MaklerIn beauftragen, heißt das für die MieterInnen: Provisionsfrei Wohnen wird zum Standard!

 

„Wohnen ist ein Grundrecht“, betonen Krautwaschl und Köck: „Deshalb setzen wir Grüne uns für strengere Regeln zum Schutz von Wohnungssuchenden ein. Wohnen darf nicht vollständig dem Renditeprinzip unterworfen werden: Mit dem neuen MaklerInnengesetz wird für eine starke Entlastung für MieterInnen gesorgt.“ Im Detail: „Sie sparen sich künftig bis zu zwei Monatsmieten an Provision, wenn sie einen neuen Mietvertrag abschließen. Insgesamt bringt das eine finanzielle Entlastung für steirische MieterInnen in der Höhe von über 5 Millionen Euro im Jahr“, rechnen die Grünen.

 

Beim neuen Gesetz wird übrigens ein umfassender und strengen Umgehungsschutz eingebaut. „Wir wollen nicht, dass MieterInnen nach der Abschaffung der für sie unfairen MaklerInnengebühr stattdessen über Umwege trotzdem Zahlungen beim Vertragsabschluss leisten müssen“, so Krautwaschl und Köck. Vereinbarungen, die MieterInnen zwingen, Zahlungen an MaklerInnen, VormieterInnen oder andere Dritte (denkbar sind zum Beispiel Ablösen) zu leisten, werden mit dem neuen Gesetz unwirksam. Die zeitliche Abfolge von Vertragsabschlüssen muss transparent dokumentiert werden. So verhindern wir doppeltes Abkassieren und das Verheimlichen von Auftragsverhältnissen. Bei Verstößen droht eine Verwaltungsstrafe.

red Die Grünen Steiermark
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