Pfarrer Pucher war das soziale Gewissen der Steiermark
Die Trauer über den Tod von Armenpfarrer Pucher ist auch bei der steirischen Grünen-Chefin Sandra Krautwaschl groß:
„Was Pfarrer Pucher mit der Vinzenzgemeinschaft aufgebaut hat, sucht seinesgleichen: Er hat sich für die Ärmsten unserer Gesellschaft eingesetzt wie kein anderer. Wie er allen Menschen auf Augenhöhe begegnet ist, sollte ein Vorbild für uns alle sein. Die Menschlichkeit stand bei ihm über allem. Er war nicht weniger als das soziale Gewissen der Steiermark.“
Die Nachricht vom Ableben des Armenpfarrer Wolfgang Pucher hat Klubobfrau Sandra Krautwaschl ausgerechnet am Weg zur Notschlafstelle Vinzitel erreicht, wo sie, wie bereits seit längerem vereinbart, in den Freiwilligendienst eingeschult wird, um in Zukunft immer wieder einige Stunden aushelfen zu können.
„Sehr viele Menschen werden Pfarrer Pucher schmerzlich vermissen. Was aber bleibt ist sein Lebenswerk: Die zahlreichen Vinzi-Einrichtungen, die sich Tag für Tag um die Ärmsten kümmern und alles tun, um ihnen ein würdevolles Leben zurückzugeben. Ich bin daher sehr froh, dass ich heute im Vinzitel sein darf, um in Zukunft im Rahmen von freiwilligen Diensten einen kleinen Beitrag leisten zu können. Das große Lebenswerk von Pfarrer Pucher bleibt unvergänglich und wird auch ihn immer lebendig halten“, so Klubobfrau Krautwaschl.