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20.03.2022 Presseaussendung

Perneg­ger „As­best-De­ponie“: Grüne fordern volle Aufk­lärung

„Die Causa unterstreicht leider einmal mehr den fahrlässigen Umgang der Landesregierung mit dem Thema Asbest in unterschiedlichen Bereichen“, fasst der Grüne Landtagsabgeordnete Lambert Schönleitner anlässlich der heutigen „Steirerkrone“-Berichterstattung über die „Sperrzone“ in Pernegg zusammen: „Das Thema Asbest wird von der Landesregierung und besonders von den jeweils zuständigen Umwelt-LandesrätInnen seit Jahren sträflich vernachlässigt“, betont Schönleitner, der die möglichen Asbest-Gefahren auch immer wieder schon im Landtag thematisiert hat – neben der Deponie Pernegg verweist Schönleitner hier etwa auf die Lagerung bei Bauschuttdeponien (Beispiel Bad Mitterndorf) und auf die vielen offenen Fragen in Bezug auf das geplante MINEX-Werk in Zeltweg, wo es einerseits ja um ein Chemiewerk geht, in dem asbesthältiges Gestein verarbeitet werden soll, andererseits auch um den Abbau von Kraubather Ultrabasit, der nicht nur bei MINEX, sondern auch in vielen anderen Bereichen eingesetzt wird.

 

„Wir fordern Landesrätin Lackner auf, endlich tätig zu werden und das Thema Asbest-Gefahren endlich ernst zu nehmen, denn viele Steirerinnen und Steirer haben hier berechtigte Sorgen um die Gesundheit“, so Schönleitner: „Es braucht volle Aufklärung zu den vielen offenen Fragen rund um Pernegg und es braucht für die Zukunft endlich ein wirkungsvolles Asbest-Management in der Steiermark, damit der offensichtliche Wildwuchs ein Ende hat!“ Die Grünen werden im Landtag einen weiteren Vorstoß dazu einbringen.

red Die Grünen Steiermark
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