Skip to main content
26.04.2022 News

Öl statt Gas in der Fer­n­wärme: Kri­tik an Lack­n­er

„So geht Klimaschutz nicht, Frau Landesrätin!“

Zu Beginn der Landtagssitzung am Dienstag, den 26. April, hat Energiesprecherin LAbg. Lara Köck erneut den Umstand thematisiert, dass die Energie Steiermark im Heizwerk in der Grazer Puchstraße Öl statt Gas verwendet. Der dadurch erhöhte Abgasausstoß ist nicht nur aus Sicht der Grazerinnen und Grazer, die unter den ohnehin schon erhöhten Feinstaubbelastungen leiden, problematisch, sondern auch unter dem generellen Aspekt des Klimaschutzes.

Grüne attestieren LR Lackner Ablenkungsmanöver am laufenden Band

Die Grünen haben dazu im Februar eine schriftliche Anfrage an die zuständige Landesrätin Ursula Lackner eingebracht, die Antworten waren jedoch „schlichtweg unzureichend“, wie Köck feststellt. Die Entscheidung, ob und wieviel Öl genutzt wird, hänge einzig und allein von der Energie Steiermark ab.

 

Das Land Steiermark als 75 Prozent-Eigentümer der Energie Steiermark muss hier Verantwortung übernehmen, sieht Köck jedenfalls Landesrätin Ursula Lackner unter Zugzwang: „Wie gedenken Sie, Frau Landesrätin, Ihren Job zu machen? Wie, meinen Sie, können Sie in Ihrer Funktion zur Erreichung der Klimaziele effektiv beitragen? Wissen Sie, welchen Eindruck ich aus Ihren Beantwortungen bekomme? Dass Sie schlichtweg resigniert haben.“

 

Und, so die Grüne Energiesprecherin Lara Köck weiter in Richtung Lackner: „So funktioniert Klimaschutz nicht. Wenn jeder nur darauf schaut, was der andere tut, und darauf wartet, wird nie etwas geschehen. Jeder muss in seinem Verantwortungsbereich das Möglichste beitragen, und es ist Ihr Job als zuständige Landesrätin, den Klimaschutz im Land voranzutreiben.“

red Die Grünen Steiermark
Beitrag teilen
1
2
3
4
5
6
7
8