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15.02.2022 Presseaussendung

„Öl-Fer­n­wärme“: 21 neue Land­tags-Fra­gen

Die heutige „Befragung“ von „Umwelt“-Landesrätin Lackner zur „Öl-Fernwärme“ brachte aus Grüner Sicht „völlig unbefriedigende Ergebnisse“, so die Grüne Energiesprecherin LAbg. Lara Köck – da weiter viele Fragen offen sind, bringt sie jetzt gleich eine schriftliche Landtagsanfrage an Lackner ein, in der sie gleich 21 (!) Fragen zur Causa stellt.

 

Die Energie Steiermark, die im Heizkraftwerk Puchstraße „unverhohlen frisches Öl verheizt“, steht zu 75 % im Eigentum des Landes Steiermark, erinnert Köck: „Wie dieses Handeln im Einklang mit dem vorgeblichen Handeln der Umwelträtin zusammenpassen soll, ist mehr als fraglich. Diese kleidet sich nämlich parallel zu den Vorkommnissen in der Puchstraße in das Deckmäntelchen des Klimaschutzes und rühmt sich mit der Umsetzung der Bundes-Initiative ,Sauber Heizen für Alle‘. Außerdem finden sich allein im Aktionsplan 2019–2021 zur Klima- und Energiestrategie 2030 sieben Maßnahmen, die die Wichtigkeit erneuerbarer Fernwärme betonen“, so Köck und verweist darauf, dass etwa die „Maßnahme E-23 lautet: ,Fernwärmeversorgung von Graz zukunftsfit machen und langfristig sichern‘. Darin wird insbesondere die Notwendigkeit der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Quellen betont“, so Köck. Im korrelierenden Monitoringbericht rühmt sich die Landesregierung mit Einzelprojekten zur erneuerbaren Fernwärme. Dass nun Fernwärme mit Öl erzeugt wird, „zeichnet allerdings die Ambitions- und Hilflosigkeit dieser Landesregierung aus“, bringt es Köck auf den Punkt.

red Die Grünen Steiermark
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