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15.03.2022 Presseaussendung

ÖVP und SPÖ weit­er für Pri­vatu­ni-Stipen­di­en

Der Grüne Gesundheitssprecher LAbg. Georg Schwarzl brachte in der heutigen Landtagssitzung das umstrittene neue Stipendien-Projekt der Landesregierung mit einer Wiener Privatuniversität auf die Tagesordnung und forderte mit einem Entschließungsantrag, „die Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz zu vertiefen, um die Bindung von Studierenden an die KAGes-Standorte und den niedergelassenen Bereich in der Steiermark zu stärken und einen Runden Tisch zu initiieren, um die Vorschläge der Medizinischen Universität Graz, der Ärztekammer für Steiermark und der HochschülerInnenschaft ernsthaft zu diskutieren. Außerdem forderte er eine Attraktivierung der Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen (z.B. durch finanzielle Unterstützungen im Rahmen von Praktika, Sommer Schools für kostenlose Weiterbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten, Erhöhung der Aufwandsentschädigung im KPJ, Stärkung und Förderung von flexiblen Arbeitszeitmodellen, mehr Ressourcen für die praxisnahe Lehre im Krankenhaus).

 

Wichtig wäre es, wie Schwarzl betonte, die Rahmenbedingungen für Ärztinnen und Ärzte zu verbessern – etwa durch flexiblere Arbeitszeiten oder auch durch die Beantwortung der Frage, wieso in anderen Bundesländern bekanntlich um einiges mehr gezahlt wird in der Steiermark?

 

„Wer profitiert von den Stipendien an einer Wiener Privatuni?“, fragte Schwarzl: Die Medizinstudierenden, die Ärztinnen und Ärzte – und die Steirerinnen und Steirer sind es jedenfalls nicht“, so der Grüne Gesundheitssprecher, der auch anmerkte: „Um 9 Millionen Euro, die die Privatuniversität so vom Land Steiermark bekommen soll, könnte man im Gesundheitsbereich viele notwendige Verbesserungen, die eine nachhaltige Lösung sicherstellen, vorantreiben“,

 

Doch: ÖVP und SPÖ lehnten den Grünen Entschließungsantrag eben im Landtag ab.

red Die Grünen Steiermark
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