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16.01.2023 News

Grü­ne zu AKW Krš­ko

Sandra Krautwaschl hält Schild "Atomenergie ist nie Grün"

Grüne üben scharfe Kritik an Laufzeitverlängerung und verlangen strengere Auflagen

Dass das slowenische Atomkraftwerk Krško eine Umweltgenehmigung für weitere 20 Jahre erhalten hat, bereitet Klubobfrau Sandra Krautwaschl große Sorgen: „Für mich ist völlig unverständlich, dass das AKW Krško bis 2043 weitergeführt werden darf. Es ist das einzige Atomkraftwerk in Europa, das in einer hochaktiven Erdbeben-Zone liegt. In Sachen Erdbebensicherheit gibt es offenbar keinerlei weitere Auflagen – das macht mir große Sorgen, liegt doch Krško nicht einmal 100 Kilometer von der steirischen Grenze entfernt.“

Gemeinsam mit Umweltschutzorganisationen werden sich die Grünen jedenfalls weiterhin für verbesserte Sicherheitsvorkehrungen beim Atomkraftwerk Krško einsetzen und darauf pochen, dass die Auflagen verschärft werden. Krautwaschl: „Es enttäuscht mich, dass das slowenische Umweltministerium dem AKW eine Umweltgenehmigung bis 2043 erteilt hat. Wir werden aber auch in den kommenden zwanzig Jahren stets einfordern, die Sicherheit des Atomkraftwerks Krško engmaschig zu kontrollieren und außerdem auf schärfere Auflagen drängen, vor allem was die Erdbebensicherheit betrifft. Langfristig bleibt unser Ziel natürlich, dass das AKW Krško so rasch wie möglich stillgelegt wird.“

red Die Grünen Steiermark
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