Poolverbote: "Es braucht Ursachen- statt Symptombekämpfung"
Die steirische Klubobfrau der Grünen, Sandra Krautwaschl, fordert in der Debatte um Poolverbote, den Blick nicht nur auf Symptombekämpfung, sondern auch auf die Ursachen zu richten. Diese liegen im exzessiven Bodenverbrauch. „Die Steiermark ist seit Jahren traurige Spitzenreiterin beim Bodenverbrauch: Täglich werden in unserem Bundesland durchschnittlich fünf Fußballfelder verbaut“, so Krautwaschl, die daran erinnert, dass ein Kubikmeter Boden 200 bis 400 Liter Wasser speichert. „Mit anderen Worten: Mit jeder versiegelten Fläche geht uns wertvoller Boden als Wasserspeicher und damit auch für unsere Grundwasserreserven verloren“, so Krautwaschl.
Sie erneuert die langjährige Forderung der Grünen nach einem vernünftigen Raumordnungsgesetz für die Steiermark, denn „Bodenschutz ist Landessache“. Und sie bringt eine neue Forderung aufs Tapet: „Wir müssen endlich entscheidende Schritte für mehr Bodenschutz und letztlich für die Sicherung unserer Zukunft setzen. Deshalb setze ich mich für die Verankerung des Boden- und Wasserschutzes in der Landesverfassung ein. Eine entsprechende parlamentarische Initiative wird folgen“, so Krautwaschl abschließend.