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04.07.2023 News

Klimaschutz wirkt: CO2-Ausstoß sinkt um 35 Prozent

Die aktuellen Berechnungen des Umweltbundesamts zeigen: Österreich befindet sich im Kampf gegen die Erderhitzung auf einem guten Weg, wenn auch das Ziel noch nicht erreicht ist. Die klimaschädlichen CO2-Emissionen werden demnach bis 2030 um 35 Prozent gegenüber 2005 sinken. Aufholbedarf gibt es in der Steiermark.

„Grün wirkt“, freut sich die steirische Grünen-Chefin Sandra Krautwaschl über die heute präsentierten Zahlen des Umweltbundesamts, „Es zeigt sich schwarz auf weiß, dass die Bemühungen von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler Früchte tragen: Zum ersten Mal wird für Österreich ein deutlicher Rückgang des Treibhausgas-Ausstoßes vorhergesagt. Wir sind also in Sachen Energiewende auf dem richtigen Weg, Maßnahmen wie der Ausbau der erneuerbaren Energie und die öko-soziale Steuerreform mit Klimabonus zeigen erste positive Auswirkungen.“

Allerdings müssen die Anstrengungen im Klimaschutz noch erhöht werden. Damit Österreich die EU-Klimaziele erreicht, müssen bis 2030 weitere 13 Prozentpunkte geschafft werden – in Zahlen: weitere 7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent.
Hier müssen die Bundesländer ihren Beitrag leisten, fordert Krautwaschl von der steirischen Landesregierung: „Die Steiermark liegt in der Energiewende im Bundesländer-Vergleich weit hinten (siehe nachfolgende Grafik von oekoenergie.cc). Der Anteil der erneuerbaren Energien beträgt in der Steiermark nur 33 Prozent, das ist der vorvorletzte Platz. Es braucht also deutlich mehr Anstrengungen der Landesregierung in Sachen Klimaschutz und Ausbau der erneuerbaren Energien.“

Tabelle - Energiewende-Vergelich der Bundesländer_oekoenerergie.cc