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10.03.2022 News

Hilfe für die Ukraine

Wir alle sind erschüttert von den Bildern der Zerstörung und des menschlichen Leids, die uns täglich aus der Ukraine erreichen. Wie in jedem Krieg gehört auch in Putins völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine die Zivilbevölkerung zu den besonders Leidtragenden. Unzählige Menschen verlieren nicht nur ihr Zuhause und ihre Heimat – leider verlieren auch viel zu viele ihr Leben. Rasche und solidarische Hilfe ist enorm wichtig. Sowohl für Geflüchtete aus der Ukraine als auch für Vertriebene innerhalb der Ukraine.

Aktuelle Lage

Österreich hat bisher 17,5 Millionen Euro wurden für humanitäre Hilfe über den Auslandskatastrophenfonds zur Verfügung gestellt. Alle Ukrainer:innen auf der Flucht können die Züge der ÖBB in Österreich ohne Ticket benützen. Für die Aufnahme von schutzsuchenden Menschen werden Notquartiere über eine zentrale Plattform organisiert. Hinsichtlich des Aufenthaltes von ukrainischen Staatsbürger:innen wurde auf europäischer Ebene bereits die Richtlinie über vorübergehenden Schutz im Falle einer Massenfluchtbewegung in Kraft gesetzt. Auf nationaler Ebene muss der Nationalrat eine entsprechende Verordnung erst beschließen. Der Schutzstatus wird für alle Ukrainer:innen gelten, die am 24.02.2022 oder danach in der EU angekommen sind. Der temporäre Schutz wird vorerst für ein Jahr gelten (mit der Option auf Verlängerung) und beinhaltet Arbeitsmarktzugang, staatliche Unterstützung und Krankenversicherung.

Auch die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist groß. Wir möchten dir hier einen möglichst umfassenden Überblick bieten, wie du (auch in der Steiermark) aktiv helfen kannst.

Du möchtest Wohnraum zur Verfügung stellen?

Hier zwei zentrale Anlaufstellen:

Sozialhotline des Landes Steiermark

Das Land Steiermark hat eine Sozialhotline eingerichtet, wo freie Quartiere und andere Unterstützungsangebote gemeldet werden können.
Tel.: 0800/201010
Hier findest du weitere Infos dazu.

Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen

Die BBU trifft in enger Abstimmung mit dem Innenministerium sowie mit den Bundesländern und Organisationen der Zivilgesell­schaft Vorkehrungen, um Notfallkapazitäten für Menschen aus der Ukraine zu schaffen. Bei der BBU können Privatquartiere gemeldet werden:
Für weitere Details informiere dich hier.
Darüber hinaus hat die BBU für ukrainische Staatsbürger:innen, die eine Unterkunft brauchen, eine eigene Hotline unter +43 1 2676 870 9460 eingerichtet.

Du möchtest spenden?

Es gibt eine Vielzahl an Organisationen, die Spenden entgegennehmen. Von einer persönlichen Anreise zum ukrainischen Grenzgebiet wird aktuell abgeraten, um die reibungslose Koordination und Abwicklung vor Ort bestmöglich zu gewährleisten. Hier eine Übersicht von Hilfsorganisationen, die eigene Spendenkonten eingerichtet haben:

Soziale Projekte Steiermark

Sammelt speziell für Menschen mit Behinderung (medizinische) Hilfsmittel und wird diese in Zusammenarbeit mit der Kleinen Zeitung, mehreren Institutionen und öffentlichen Stellen zum Krisengebiet bringen.
Genaueres dazu findest du hier.

VinziWerke

Geldspendensammlung für die Ukraine aus Graz.
Details dazu hier.

Welthaus

Unterstützt die notleidende Bevölkerung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln.
Mehr dazu gibt´s hier.

Caritas

Mitarbeiter:innen der Caritas bauen bereits Hilfezentren für Binnenflüchtlinge an verschiedenen Stützpunkten in der Ukraine auf. Rund 1.000 Helfer:innen sind im Einsatz.
Alles weitere dazu hier.

Nachbar in Not

Der ORF engagiert sich mit der Hilfsorganisation Nachbar in Not. Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel, medizinische Versorgung und Heizmaterial werden organisiert.
Weitere Infos dazu hier.

Rotes Kreuz

Der Schwerpunkt der vom österreichischen Roten Kreuz finanziell unterstützen Aktivitäten des ukrainischen Roten Kreuzes liegt bei Erster Hilfe, Verteilung von Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs, Bargeldauszahlungen, Versorgung in Notunterkünften und psychosozialer Unterstützung.
Details findest du hier.

Ärzte ohne Grenzen

Ärzte ohne Grenzen bereiten Notfallmaßnahmen vor, um auf eine Vielzahl von Bedürfnissen vorbereitet zu sein. Für Details informiere dich hier.

SOS Kinderdorf

SOS Kinderdorf ist seit über 20 Jahren in der Ukraine tätig und kann mit seiner SOS-Nothilfe vor Ort bis zu 50.000 Menschen erreichen.
Näheres gibt´s hier.

Diakonie

Die Katastrophenhilfe der Diakonie startet mit Projektpartnern in den Nachbarländern Polen, Ungarn und Moldau die Nothilfe für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.
Alles weitere dazu findest du hier.

Volkshilfe

Die Volkshilfe sorgt für die Verteilung von Notfallpaketen (z.B. Nahrungsmittel, Decken, Hygieneartikel, Medikamente) und für soziale Unterstützung der Betroffenen, um die traumatisierende Situation besser zu verkraften.
Weitere Infos hier.

Hilfswerk International

Das Hilfswerk International leistet Soforthilfe für Flüchtlinge in der Ukraine, versorgt Binnenflüchtlinge in Ivano-Frankivsk und sorgt für provisorische Unterkünfte, Decken, Schlafsäcke und Nahrung.
Mehr dazu hier.

CONCORDIA Sozialprojekte

CONCORDIA hilft als größte Hilfsorganisation in Moldau und mit einem Netzwerk an Mitarbeiter:innen und Einrichtungen vor Ort mit Kleidung, Mahlzeiten, warmen Schlafplätzen, psychosozialer Betreuung.
Weitere Infos hier.

CARE Österreich

CARE Österreich leistet sofortige Nothilfe und unterstützt die von der Eskalation schwer betroffene ukrainische Bevölkerung.
Mehr dazu hier.

UNICEF

UNICEF bietet Unterstützung für vom Konflikt betroffene Kinder und ihre Familien mit psychosozialer Betreuung und Bereitstellung von Hilfsgütern.
Weitere Infos findest du hier.

World Vision

World Vision versorgt Menschen im Nachbarland Rumänien mit grundlegenden Hilfsgütern wie sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln und Hygiene-Kits und bietet psychosoziale Hilfsmaßnahmen an.
Weitere Infos gibt´s hier.

red Die Grünen Steiermark
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