Skip to main content
09.11.2022 News

Hal­b­en­rain: Grü­ne kri­ti­sie­ren Auf­trags­ver­ga­be

Die Grünen kritisieren eine Entscheidung der Marktgemeinde Halbenrain: Statt einer günstigen lokalen Firma wurde eine Firma aus Oberösterreich für Kanalprüfmaßnahmen beauftragt, die fast doppelt so viel verlangt. Die Mehrkosten für die Gemeinde: fast 40.000 Euro. Mit einer Aufsichtsbeschwerde will man für Transparenz sorgen.

In der Marktgemeinde Halbenrain wurde in der letzten Gemeinderatssitzung ein Auftrag für Kanalreinigung und Kanalprüfmaßnahmen vergeben – an eine Firma, die fast doppelt so viel verlangt wie eine lokale Firma. Der Auftrag ging an die Firma Quabus aus Oberösterreich um 89.500 Euro. Das lokale Unternehmen Schischek hätte für dieselbe Leistung nur 50.700 Euro verrechnet, was beinahe der Hälfte der Kosten entspricht. Die Grünen haben sich daher gemeinsam mit der SPÖ mit einer Aufsichtsbeschwerde an die Gemeindeaufsicht gewandt.

 

Die beiden Grünen Gemeinderätinnen Andrea Hasenhüttl-Posch und Theresia Tschiggerl kritisieren diese Vergabe und wollen mit der Aufsichtsbeschwerde für Transparenz sorgen: „Die Entscheidung ist nicht zugunsten des günstigsten Angebots getroffen worden, die Begründung des Bürgermeisters erscheint uns absolut fragwürdig. Die Vergabe ist auf jeden Fall sachlich nicht nachvollziehbar. Für Halbenrain entsteht dadurch ein Schaden in der Höhe von fast 40.000 Euro, gerade in Zeiten von knappen Gemeindebudgets kann das wohl nicht die richtige Entscheidung gewesen sein!“

 

Der Grüne Landtagsabgeordnete Andreas Lackner aus der Nachbargemeinde Deutsch-Goritz versteht ebenfalls nicht, wie es zu dieser Vergabe kommen konnte. „Es geht hier auch viel Wertschöpfung für die Region verloren. Die Firma Schischek hat in einigen Nachbargemeinden bereits gute Arbeit geleistet, es hat nie irgendwelche Beschwerden gegeben. Dass man einer wesentlich teureren Firma aus Oberösterreich den Vorzug gibt, ist völlig unverständlich.“

red Die Grünen Steiermark
Beitrag teilen
1
2
3
4
5
6
7
8