Grünen fordern die Einführung einer Sozialanwaltschaft
Der Weg zur Sozialanwaltschaft
Die Grünen Steiermark sehen die Einrichtung einer Sozialanwaltschaft als dringend notwendig an und fordern die Landesregierung auf, entsprechende Schritte einzuleiten.
„Es ist höchste Zeit, eine solche Institution zu schaffen, und wir werden uns dafür einsetzen“, betont die Grüne Sozialsprecherin LAbg. Veronika Nitsche, die diese Woche einen entsprechenden Antrag in den Landtag eingebracht hat. Dieser wird im kommenden Sozialausschuss (Dienstag, 10. Oktober) auf der Tagesordnung sein.
Der Bedarf einer Sozialanwaltschaft
Während es in anderen Bereichen des Sozialstaates bereits fest etablierte Beratungs-, Kontroll- und Unterstützungsstrukturen gibt, fehlt eine Institution, die unabhängig ist und für sich für die Rechte armutsgefährdeter und armutsbetroffener Menschen einsetzt.
„Wir haben in der Steiermark die Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung und die Patient:innen- und Pflegeombudsschaft. Nun brauchen wir auch eine Anlaufstelle für Menschen, die von Armut betroffen sind“, erläutert Nitsche.
Erfolgreiche Beispiele aus der Steiermark
Die Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung und die Patient:innen- und Pflegeombudsschaft in der Steiermark zeigen, wie solche Institutionen den Bürgern helfen können. Sie bieten Beratung und Unterstützung und sind für ihre jeweiligen Zielgruppen unverzichtbar geworden.
Die Vision einer Sozialanwaltschaft
„Es geht uns nicht darum, bestehende Angebote zu ersetzen. Wir wollen eine starke Stimme für diejenigen schaffen, die sie am dringendsten brauchen“, betont Nitsche. Die Sozialanwaltschaft soll beraten, unterstützen und die Rechte der Betroffenen stärken.