Wir fordern Klarheit bei Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen
Die steirischen Grünen fordern eine drastische Verbesserung des Monitoringberichtes, der die Umsetzung der festgelegten Klimaschutzmaßnahmen zur Klima- und Energiestrategie Steiermark 2030 dokumentieren soll. Klubobfrau Sandra Krautwaschl betont, dass der Bericht zwar viele positive Einzelbeispiele aufzeige, die Menschen aber über die konkrete Umsetzung der geplanten Maßnahmen im Unklaren lasse. Dabei wird im Bericht selbst noch betont, wie wichtig die Transparenz für die Maßnahmenumsetzung sei.
Krautwaschl sagt: „Es geht darum, die Maßnahmen klar mit den umgesetzten Schritten zu verknüpfen, um sicherzustellen, dass wir unsere Ziele auch erreichen. Wir sind überzeugt, dass die Daten dafür vorhanden sind. Ohne eine klare Verknüpfung von Maßnahmen und Zielen bleibt der Bericht eine nette Werbemaßnahme, erfüllt aber nicht seinen eigentlichen Zweck als Monitoring-Instrument. Wir drängen daher auf eine Aufwertung des Berichts.“
Dass Umweltlandesrätin Lackner eine solche Aufwertung in der heutigen Landtagssitzung abgelehnt hat, ist für Krautwaschl „zutiefst bedauerlich. Während bei der COP28 in Dubai heute wegweisende Entscheidungen für das Ende des fossilen Zeitalters getroffen und ein kompromissfähiger Abschlusstext erreicht wurde, sperrt sich die steirische Umweltlandesrätin gegen Transparenz. Angesichts der weltweiten Bemühungen um mehr Klimaschutz und angesichts des täglichen Ringens um das Erreichen der Klimaziele ist es für mich unverständlich, warum Lackner nicht offenlegen möchte, wo wir bei den Klimaschutzmaßnahmen stehen“.