Grüne Fürstenfeld: Starkes Team mit klaren Zielen
Die Grünen Fürstenfeld gehen mit einem starken Team in die Gemeinderatswahl 2025. Insgesamt 21 engagierte Kandidat:innen, darunter auch Vertreter:innen der ehemaligen Gemeinde Söchau, stellen sich der Wahl. Angeführt wird die Liste von Franz Timischl (71), pensionierter Lehrer und Historiker, der bereits Fraktionsobmann im Gemeinderat war. Auf Platz zwei folgt Josef Rauscher (27), Biobauer und Sozialpädagoge.
Rückblick auf Erfolge: Klimaticket und Aquafarm-Stopp
„Die Grünen in Fürstenfeld haben in der vergangenen Gemeinderatsperiode sichtbare Spuren hinterlassen – und wollen in der kommenden so stark werden, dass sie die Gemeinde weiterhin aktiv mitgestalten können“, betont Timischl.
Besonders stolz ist er auf den organisierten Klimaticket-Verleih: Seit 2023 wurden drei übertragbare Klimatickets für die Steiermark angekauft und bereits 650-mal verliehen. „Gerade ältere Personen nutzen das Angebot gerne, um zum Beispiel Fahrten ins LKH Graz zu machen“, berichtet Timischl.
Ein weiterer Erfolg war die Verhinderung eines geplanten Aquafarm-Projekts, das eine Rodung von 12 Hektar Wald zur Folge gehabt hätte. „Trotz des teils heftigen Widerstands von ÖVP und FPÖ haben wir Grünen – gemeinsam mit zahlreichen Bürger:innen – politisch Druck gemacht. Der Protest zeigte Wirkung, und das umstrittene Projekt wurde gestoppt“, so Timischl.
Kritik an Leerstand in der Innenstadt – Lösungen gefordert
Mit Sorge blicken die Grünen auf die Entwicklung der Innenstadt: „Die zunehmende Umwidmung von Ackerland zu Bauland am Stadtrand hat zu immer mehr Einkaufszentren geführt – mit negativen Folgen für das Stadtzentrum wie der zunehmende Leerstand zeigt“, meint Josef Rauscher. Eine schnell umsetzbare Maßnahme zur Innenstadtbelebung sei eine schattenspendende Begrünung und die Schaffung von Begegnungszonen. „Das würde nicht nur das Einkaufen, sondern auch das Wohnen und Verweilen im Zentrum angenehmer machen“, so Rauscher.
Agrarstrompreis als Unterstützung für die Landwirtschaft
Der zweitplatzierte Jugendkandidat Josef Rauscher setzt sich für eine nachhaltige und leistbare Energieversorgung für die Landwirtschaft ein. „Ein günstiger Agrarstromtarif, wie er in vielen Regionen bereits existiert, würde unsere Landwirt:innen entlasten und die regionale Lebensmittelproduktion stärken“, erklärt Rauscher.
Soziale Entlastung für Familien gefordert
Auch im sozialen Bereich setzen sich die Grünen für Entlastung ein: Konkret soll der Kindergartenbeitrag gesenkt werden, wenn das gemeinsame Einkommen beider Elternteile 3.000 Euro nicht übersteigt.
„Fürstenfeld soll eine Stadt sein, in der Lebensqualität, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung zusammen gedacht werden“, meinen Timischl und Rauscher abschließend.