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14.04.2022 Presseaussendung

Schlacht-Skan­dal in Seiers­berg: Volle Aufk­lärung gefordert

Schriftliche Anfrage an Landesrat Johann Seitinger: Wie lassen sich derartige Missstände in Zukunft verhindern?

Schon wieder sind in der Steiermark grobe Missstände im Veterinärwesen bekannt geworden: In Seiersberg sollen 30 Jahre lang Schweine ohne Genehmigung und ohne jede Lebensmittelkontrolle geschlachtet worden sein.

Auch wenn es noch keinen Hinweis auf mögliche gesundheitliche Folgen nach dem Verzehr des Fleischs gibt, macht der Skandal aus Sicht der Grünen die Lücken bei den veterinärmedizinischen Kontrollen deutlich.

Tierschutzsprecher Georg Schwarzl fordert neben der Aufklärung vor allem auch nachhaltige Lösungen der Landesregierung, um solche Missstände in Zukunft zu verhindern.

"Wie kann es sein, dass hier 30 Jahre lang nicht hingesehen wurde? Es braucht deutlich mehr Ressourcen für Kontrollen im Veterinärwesen!"
Georg Schwarzl

Die Grünen haben eine schriftliche Anfrage an den zuständigen Landesrat Johann Seitinger eingebracht, in der sie unter anderem wissen wollen, wie viele Fälle von illegalen Schlachtungen in der Steiermark seit dem Jahr 2000 nachgewiesen wurden.

Zum aktuellen Fall in Seiersberg werden Antworten auf folgende Fragen verlangt: Wie konnten über Jahrzehnte unbemerkt illegale Schlachtungen stattfinden?

  • Hat es schon vor Dezember 2021 Anzeigen oder Hinweise an Behörden gegeben?
  • Wenn ja, welche Schritte wurden damals eingeleitet und wie konnte es erneut zu illegalen Schlachtungen kommen?

Außerdem fordern die Grünen Klarheit darüber, was die Landesregierung plant, um weitere Schlachthofskandale in der Steiermark zu verhindern und das Kontrollsystem zu verbessern.

red Die Grünen Steiermark
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