Grüne fordern verbindliche Maßnahmen für Energieeffizienz
Die Grüne Klubobfrau Sandra Krautwaschl betont die Dringlichkeit konkreter Energieeffizienzmaßnahmen in der Steiermark. Nachdem aufgrund fehlender Zweidrittelmehrheit im Nationalrat verbindliche Vorgaben für die Länder im Energieeffizienzgesetz fehlen, müssen diese nun ihre Verantwortung selbst in die Hand nehmen. Von SP-Landesrätin Ursula Lackner fordern die Grünen rasch klare Zielvorgaben auf Landesebene.
In der Landtagssitzung am kommenden Dienstag konfrontieren die steirischen Grünen Landesrätin Ursula Lackner mit einer Dringlichen Anfrage zu Energieeffizienzmaßnahmen in der Steiermark. „Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien braucht die Steiermark zur Erreichung der Klimaziele und zur Energiesicherheit vor allem einen sorgsameren Umgang mit der vorhandenen Energie“, begründet Klubobfrau Sandra Krautwaschl die Dringlichkeit.
Bundesländer müssen ihre Verantwortung übernehmen
Die Novelle des Energieeffizienzgesetzes im Nationalrat konnte aufgrund der fehlenden SPÖ-Zustimmung keine verbindlichen Regelungen für die Bundesländer treffen. „Es ist, wie es ist“, kommentiert Krautwaschl. „Jetzt müssen die Bundesländer ihre Verantwortung wahrnehmen und konkrete Maßnahmen für Energieeffizienz setzen.“ Von der zuständigen steirischen Landesrätin Ursula Lackner fordert sie klare Zielvorgaben, damit die Steiermark ihren Beitrag zur Energiewende und zum Energiesparen leistet. Für Donnerstag ist ein erneutes Klimagespräch mit den Klubobleuten angesetzt, doch schon am Dienstag könnte die Landesregierung handeln und einen richtig großen Wurf in Richtung Energieeffizienz landen.
Dringliche Anfrage an Landesrätin Ursula Lackner
Krautwaschl erwartet sich in der Landtagssitzung unter anderem Antworten darauf, welche Schritte bereits gesetzt wurden, um verbindliche Ziele für die Steiermark festzulegen, und ob bereits mit der Ausarbeitung eines steirischen Energieeffizienzgesetzes begonnen wurde.
„Lackner selbst hat in der Vergangenheit betont, wie notwendig ein entsprechendes Gesetz wäre. Jetzt muss sie ihrer Verantwortung gerecht werden und ihren Worten endlich Taten folgen lassen“, so Krautwaschl.