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28.09.2022 Presseaussendung

Fernwärmepreise: Politisches Versagen

Foto: LT Stmk / Foto Fischer

Energiesprecherin Köck: "Preiserhöhung ist das Ergebnis des absoluten politischen Versagens und der Profitgier"

Wie medial (Kleine Zeitung & Kronen Zeitung) berichtet wurde, steigen die Fernwärme-Preise für Energie-Steiermark-Kund:innen ab November 2022 ein weiteres Mal, und das trotz Maßnahmen wie zum Beispiel der Wiederinbetriebnahme des Biomasseheizkraftwerks in Wildon.

 

Damit erhöhen sich die Fernwärme-Preise um insgesamt 114,5 Prozent (!) gegenüber dem Jahresbeginn. Für die Energiesprecherin der Grünen Steiermark LAbg. Lara Köck ist dieser mittlerweile mehr als doppelt so hohe Preis das Ergebnis des absoluten politischen Versagens und der Profitgier. „Die Landesregierung als Mehrheitseigentümerin hätte hier durchaus schon in der Vergangenheit Möglichkeiten gehabt, den Energiemix für Fernwärme positiv zu beeinflussen. Das Forcieren des Ausbaus der Erneuerbaren Energien wäre aufgrund der Klimakrise schon längst das Gebot der Stunde. Stattdessen wurde weiterhin mit der ehemals billigen Öl-Gas-Strategie Geld gescheffelt.“

„Nun steht die Steiermark vor dem Dilemma, dass ihr Landesenergieversorgungsunternehmen eine Verzweiflungstat nach der anderen setzen muss – und trotzdem werden unterm Strich die Kund:innen für die Versäumnisse der Vergangenheit zur Kassa gebeten“, so Köck. Sie fordert die Landesregierung dazu auf, endlich mehr Verantwortung wahr- und das Landes-Energieversorgungsunternehmen an die Leine zu nehmen.