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14.09.2022 News

Dach­stein braucht nach­hal­ti­gen Tou­ris­mus

Das offensichtliche Aus des Schiliftbetriebs am Dachstein-Gletscher sieht der Tourismussprecher der Grünen im Landtag, Lambert Schönleitner, als „Chance für einen generellen Neustart am Dachstein“. Er betont: „Die Planaibahnen, ein Unternehmen mit Landes-und Bundesbeteiligung, stehen hier besonders in Verantwortung.“

 

Bereits vorigen Sommer hat der Landtagsabgeordnete gefordert, den Tourismus am Dachstein neu auszurichten und eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen:

„Der Dachstein als östlichster Gletscher der Alpen hat eine spezielle Bedeutung für den Tourismus in der Steiermark. Nicht von ungefähr wirbt das Land mit dem Slogan ‚Vom Gletscher zum Wein‘. Es geht keinesfalls darum, den Tourismus am Dachstein abzudrehen oder die Seilbahn auf den Gletscher einzustellen. Wir müssen aber angesichts des fortschreitenden Klimawandels für eine nachhaltige Nutzung des Gletschers sorgen und auf Qualität statt Masse setzen. Es ist auf jeden Fall nicht mehr zeitgemäß, den östlichsten Gletscher der Alpen im Disneylandmodus zu präsentieren.“

 

In Frage stellt Schönleitner auch die derzeitige touristische Nutzung des Eispalastes: „Es kann nicht sein, dass die Eishöhle und die Kunsteis-Figuren mit enormem Energieaufwand gekühlt werden – angesichts der Energiekrise muss eine solche Energieverschwendung jedenfalls beendet werden.“

 

Die Grünen werden im Landtag eine umfassende parlamentarische Anfrage an die für die Planaibahnen zuständige Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl einbringen, um die Zukunft des Dachsteins zu beleuchten. „Wir fragen außerdem konkret nach, welcher Energieaufwand jährlich benötigt wird, um die Anlage des Eispalasts zu kühlen“, fügt Tourismussprecher Schönleitner hinzu.

red Die Grünen Steiermark
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