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14.02.2023 News

Große Bühne für Weststeirerin Maria Huber

Zu sehen ist: Maria Huber (Grüne) vor einem Laptop und einem Schild. Auf dem Schild zu lesen ist: Austria.

Die Grüne Bundesrätin aus Deutschlandsberg hielt gestern vor den Vereinten Nationen in New York einen flammenden Appell für die öffentliche Wasserversorgung und gegen die Privatisierung von Trinkwasser. Zudem machte sie sich stark für den Erhalt der letzten unberührten österreichischen Gebirgsflüsse wie der Schwarzen Sulm.

Als einzige Steirerin und Bundesrätin vertrat Huber in diesen Tagen gemeinsam mit der Zweiten Nationalratspräsidentin Doris Bures sowie den Nationalratsabgeordneten Carina Reiter (ÖVP), Martin Graf (FPÖ) und Nikolaus Scherak (NEOS) das österreichische Parlament beim jährlichen Parlamentarischen Hearing der Interparlamentarischen Union. Dabei handelt es sich um die Weltorganisation aller nationalen Parlamente, die die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch unter Parlamentarier:innen fördert. Einmal im Jahr kommen die Vertreter:innen aus 178 Staaten zusammen, um über globale Themen zu debattieren und sich auszutauschen. In diesem Jahr fand das Treffen im UN-Hauptquartier in New York statt. Auf der Tagesordnung standen Beiträge zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDGs)

Wasserversorgung sicherstellen: Sauberes Wasser für alle

Huber ergriff das Wort zum SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, Anm.) und betonte die Notwendigkeit eines sorgsamen Umgangs mit den weltweiten Wasserressourcen.
„Die Dürre im Sommer 2022 hat uns einmal mehr eindrucksvoll vor Augen geführt, dass unsere Trinkwasserressourcen aufgrund der Klimakrise immer knapper und damit wertvoller werden. Auch Länder mit gemäßigtem Klima wie Österreich bleiben von dieser Entwicklung nicht verschont. Umso wichtiger ist es, dass Wasser im Eigentum der öffentlichen Hand verbleibt und die Wasserversorgung durch sie verwaltet wird, so wie wir es in Österreich verfassungsrechtlich abgesichert haben. Das garantiert der Bevölkerung sauberes Trinkwasser zu leistbaren Preisen und eine langfristige Versorgungssicherheit“, betont Huber.

Schutz für Österreichs Flussjuwele

Darüber hinaus appellierte sie an die Notwendigkeit eines naturverträglichen Ausbaus der Wasserkraft in Österreich. „Wir dürfen die Klima- und die Biodiversitätskrise nicht gegeneinander ausspielen. Die Natur ist unsere größte Verbündete im Kampf gegen die Klimakrise. Unsere letzten ungezähmten Alpenflüsse in Mitteleuropa – wie die Schwarze Sulm – müssen mitsamt ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt für nachfolgende Generationen erhalten bleiben“, so Huber.