Skip to main content
    Barrierefreiheit
14.01.2025 News

Blau-schwarzer Hymnenplan gefährdet Beziehungen zu Slowenien

Zu sehen ist Sandra Krautwaschl, Klubobfrau der steirischen Grünen. Sie steht vor einem grünen, historischen Tor, auf dem ein weißer Panther abgebildet ist – ein Symbol der Steiermark. Sie trägt ein grünes Oberteil und einen beigen Mantel. Ihr dunkles, lockiges Haar ist zurückgebunden, und sie trägt orangefarbene Ohrringe. Sandra Krautwaschl blickt ruhig und selbstbewusst in die Kamer

Die geplante Aufnahme des Dachsteinlieds in die Landesverfassung und der damit verbundene Rückgriff auf historische Grenzen bis 1918 provoziert diplomatische Spannungen mit Slowenien und gefährdet die langjährige nachbarschaftliche Zusammenarbeit. Die steirischen Grünen fordern ein sofortiges Ende dieser nationalistischen Symbolpolitik.

„Anstatt sich den echten Sorgen der Steirerinnen und Steirer zu widmen, setzt die Landesregierung auf spalterische Provokationen. Ein Text, der auf ein Gebiet Bezug nimmt, das es so seit über 100 Jahren nicht mehr gibt, hat nichts in der Verfassung verloren“, warnt Sandra Krautwaschl, Klubobfrau der Grünen. Irritiert zeigt sie sich von der Haltung der ÖVP in dieser Causa: „Gerade in der Grenzregion haben ÖVP-Bürgermeister zahlreiche nachbarschaftliche und grenzüberschreitende Initiativen unterstützt, die die kulturelle Zusammenarbeit gestärkt haben. Nun scheint die Volkspartei all diese positiven Entwicklungen aus Koalitionsräson bereitwillig aufs Spiel zu setzen.“