Rund um die mit PFAS verunreinigten Trinkwasserbrunnen im Raum Leibnitz gibt es Hoffnung auf ein gutes Ende für die betroffene Bevölkerung: Nachdem die steirischen Grünen die Landesregierung in einem Antrag aufgefordert hatten, u. a. die anfallenden Kosten für die notwendigen Anschlüsse an die öffentliche Gemeinde-Wasserleitung zu übernehmen, wurde im Ausschuss für Gemeinden und Regionen von den zuständigen SP-Regierungsmitgliedern zugesichert, die Aufwendungen aus Bedarfszuweisungsmitteln des Landes über den Auszahlungsweg der Gemeinden abzudecken.
„Wir nehmen die Landesregierung beim Wort und appellieren an die zuständigen Stellen, die Bevölkerung rasch und unbürokratisch finanziell zu unterstützen“, zeigt sich der Grüne Kontrollsprecher Lambert Schönleitner grundsätzlich sehr zufrieden über diese Zusage. Er geht davon aus, dass das Land einen Großteil der Kosten übernehmen wird, abgewickelt durch die Kommunen auf Basis des Gemeindewasserleitungsgesetzes. „Dass die Brunnenbesitzer:innen, die nichts für dieses Fiasko können, auf den Kosten sitzen bleiben und hier zur Kassa gebeten werden, wäre völlig inakzeptabel.“