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„Wutbauer“ legt Finger in offene Landwirtschafts-Wunden: „Agrar-Zukunft liegt in Entwicklung zu einer ökologischeren und enkelverträglicheren Landwirtschaft!“

Die erfolgreiche Spendenaktion für den Murauer „Wutbauern“ Christian Bachler vom Bergerhof „darf nicht vergessen lassen, dass er den Finger in offene Wunden in unserem Landwirtschaftssystem legt“, betont heute der Grüne Agrar-Sprecher LAbg. Alex Pinter, der gemeinsam mit Klubobfrau Sandra Krautwaschl und LAbg. Veronika Nitsche Bachler im Sommer einen Besuch abgestattet und sich bei ihm vor Ort intensiv ausgetauscht hatte: „Christian Bachlers Kritik am System wird auch von uns Grünen schon sein langer Zeit artikuliert: Die Agrar-Zukunft muss in einer Entwicklung zu einer ökologischeren und enkelverträglicheren Landwirtschaft liegen“, so Pinter. „Wir kämpfen für eine nachhaltigere Entwicklung zu einer ökologischeren und enkelverträglicheren Landwirtschaft mit dem Fokus auf bäuerliche Betriebe“, so der Grüne Abgeordnete, der auch stellvertretender Obmann der Grünen Bäuerinnen und Bauern ist.

„Leider haben ÖVP und SPÖ das jedoch noch immer nicht erkannt“, erinnert Pinter nicht nur an das schwarzrote Abstimmungsverhalten bei Grünen Landtagsanträgen, sondern auch an das Abstimmungsergebnis im EU-Parlament zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP): Konservative, SozialdemokratInnen und Liberale haben dort erst Ende Oktober beschlossen „und damit für die nächsten Jahre einzementiert, dass die Mitgliedstaaten keine höheren Mindeststandards in ihrer Agrarpolitik setzen dürfen, als die in der GAP definierten Standards – und verhindern einheitliche Regelungen bei den sogenannten ,eco-schemes‘, weil die Mitgliedstaaten unter dem schwammigen Begriff ,guter Landwirtschaft‘ alles verwässern können. Das wird zur Folge haben, dass unsere klein- und mittelständischen Landwirtschaftsbeitriebe im innereuropäischen Wettbewerb weiterhin verlieren und das Bauernsterben angeheizt wird“, so Pinter: „Auch Massentierhaltung wird weiterhin durch EU-Gelder subventioniert werden können.“

Die Grünen werden jedoch nicht locker lassen „und auf allen politischen Ebenen, von den Gemeinderäten bis zum EU-Parlament, für eine zukunftsfähige Landwirtschaft kämpfen“, verspricht der Grüne Abgeordnete: „Auch die Bevölkerung wünscht sich eine regionale Landwirtschaft!“