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Wichtige Verbesserungen für arbeitslose Menschen beschlossen!

Vor dem morgigen „Tag der Arbeitslosen“ zeigt sich Grüne Handschrift im Sozialbereich deutlich: Notstandshilfe wird erhöht, Familienhärtefonds wird aufgestockt und EmpfängerInnenkreis erweitert.

 

„Die FPÖ wollte die Notstandshilfe abschaffen, mit den Grünen in der Regierung wird sie erhöht“, begrüßt die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl den gestrigen Beschluss im Nationalrat: „Mit diesen jetzt beschlossenen Maßnahmen wurden wichtige Schritte gesetzt, um Menschen in Arbeitslosigkeit mitten in der schwersten Krise der Nachkriegszeit finanziell besser abzusichern“, so Krautwaschl vor dem morgigen „Tag der Arbeitslosen“.

Im Detail:

  • Für den Zeitraum von 16. März bis 30. September 2020 wird die Notstandshilfeauf die Höhe des Arbeitslosengelds erhöht. Notstandshilfe-BezieherInnen erhalten so zwischen 8 und 9 % höheres Einkommen. Menschen, die Arbeitslosengeld beziehen, können in diesem Zeitraum nicht in die Notstandshilfe rutschen.
  • Für den gleichen Zeitraum gilt Berufs– und Einkommensschutz.
  • Der Zeitraum – sowohl für die Erhöhung der Notstandshilfe als auch für den Berufs- und Einkommensschutz – kann per Verordnung auf Ende Dezember 2020 verlängert werden.
  • Der Familienhärtefondswurde um 30 Millionen Euro aufgestockt, der BezieherInnenkreis auf Familien, die vor Ausbruch der Corona-Krise von Arbeitslosigkeit betroffen waren erweitert. Aus diesen 30 Millionen Euro werden künftig auch Familien, die Mindestsicherung oder Sozialhilfe beziehen, unterstützt.

Gerade diejenigen, die von der Krise am härtesten getroffen sind, müssen wir jetzt besonders absichern: Das ist gelebter Zusammenhalt. Ich bin wirklich froh, dass die Grüne Handschrift in der Regierungsarbeit im Sozialbereich so deutlich zu erkennen ist“, so Krautwaschl.