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Verzweiflung in den Pflegeheimen wird immer größer: Landesrätin Bogner-Strauß sieht keinen Handlungsbedarf

Die Grünen machten zu Beginn der heutigen Landtagssitzung die dramatische Corona-Situation in den steirischen Pflegeheimen zum Thema. Mittels „Befragung“ legte der Grüne Gesundheitssprecher LAbg. Georg Schwarzl den Fokus auf die Kontrolle der Heime durch die zuständige Landesregierung und schilderte in seiner Begründung die Verzweiflung vieler Betroffenen – egal ob Verwandte von BewohnerInnen oder MitarbeiterInnen, die teilweise Übermenschliches leisten, wie es der Grüne Mandatar formulierte: „Viele PflegerInnen sagen bereits: ,Nach der Krise bin ich weg!‘“, so Schwarzl: „Auch deswegen muss Landesrätin den Heimen besser unter die Arme greifen!“

„Die Steirerinnen und Steirer wollen nicht hören, dass alles in Ordnung ist, sie wollen Antworten“, so Schwarzl vor dem Hintergrund, dass bereits über 300 Menschen in steirischen Pflegeheimen an Corona gestorben sind: „Erachten Sie die entwickelten Kontrollinstrumente für ausreichend, um den speziellen Problemstellungen aufgrund der Pandemie in den steirischen Pflegeheimen gerecht zu werden?“ fragte der Grüne Landesrätin Bogner-Strauß.

Die Regierung hätte viele unterstützende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, antwortete Bogner-Strauß, die Situation habe sich gegenüber dem Frühjahr auch verbessert. Eine Antwort, die die Grünen – und wohl auch die vielen Betroffenen – „nicht zufriedenstellen kann“, so Schwarzl: „Bogner-Strauß macht es sich zu einfach!“

Als Zusatzfrage wollte Schwarzl wissen, ob es schon Pläne für die Abwicklung der Corona-Impfung in den Pflegeheimen gibt? Das sei in Arbeit, so die Landesrätin. Man befinde sich in laufender Abstimmung mit dem Bund.