Verlieren wir nicht den Boden unter den Füßen!

Die Bodenschutz-Tour führte uns diese Woche nach Fehring. Gemeinsam mit den beiden Grünen Gemeinderäten Dieter Dirnbauer und Ernst Heuberger hat Klubobfrau Sandra Krautwaschl in einer Pressekonferenz abermals darauf hingewiesen, dass in keinem anderen Bundesland dermaßen verschwenderisch mit der Lebensgrundlage Boden umgegangen wird wie in der Steiermark.

 

 

Das Problem: Der Bodenverbrauch gefährdet nicht nur unsere Ernährungssicherheit, auch im Kampf gegen den Klimawandel zählt jede freie Fläche. Boden speichert CO2, nimmt Wasser auf und sorgt über die Verdunstung in heißen Sommern für Kühlung. Die jüngste Überschwemmungs-Katastrophe hat eindrücklich vor Augen geführt, was passieren kann, wenn zu viel Boden zubetoniert wird.

Verbauung in Fehring

Auch in Fehring ist in letzter Zeit viel verbaut worden. Die Grünen haben dabei immer auf eine ökologisch verträgliche und möglichst lebenswerte Gestaltung gepocht, aber meist im Gemeinderat kein Gehör gefunden. So wurde etwa bei der Gestaltung von Plätzen nur wenig Augenmerk auf schattenspendende Bäume gelegt, sondern in erster Linie die Anzahl der Parkplätze maximiert.

Für die Zukunft wünschen sich die Grünen Gemeinderäte Dieter Dirnbauer und Ernst Heuberger, dass versiegelte Flächen 1:1 ausgeglichen werden, indem die Gemeinde beispielsweise Naturschutzflächen im Naturschutzgebiet Raab-Hohenbrugg im gleichen Ausmaß ankauft (Aktion „Steirisches Naturerbe“ des Naturschutzbundes). Auf öffentlichem Grund sollen Blühflächen und Grüngürtel geschaffen werden, die als natürlicher Schwamm und als Rückhaltebecken bei Starkregenereignissen funktionieren. Diese Grüngürtel könnten mit bestehenden Rad- und Wanderwegen sowie mit dem Naturschutzgebiet so verbunden werden, dass ein Anziehungspunkt für Rad- und Wandertouristen entsteht. Außerdem setzen sich die Grünen in Fehring für eine Leerstandsabgabe für ungenutzte gewerbliche Objekte und Flächen ein, sowie für die Förderung von Photovoltaik auf bestehenden Gebäuden statt auf landwirtschaftlichen Flächen.

Die Entwicklung einer intelligenten, ökonomisch attraktiven und ökologisch vorbildlichen Raumordnung ist den Grünen in Fehring ein wesentliches Anliegen. Gemeinderat Dieter Dirnbauer: „Gerade in der jetzigen Zeit stecken darin eine Menge Chancen für die Zukunft, welche die Basis für eine zukünftig prosperierende und trotzdem ökologisch funktionierende Gemeinde sind. In diesem Zusammenhang gilt es pro-aktiv nach vorne zu gehen. Konservatives Verhalten ist derzeit nicht gefragt – man würde viele dieser Chancen verspielen.“

Verbauung in Fehring

Auch in Fehring ist in letzter Zeit viel verbaut worden. Die Grünen haben dabei immer auf eine ökologisch verträgliche und möglichst lebenswerte Gestaltung gepocht, aber meist im Gemeinderat kein Gehör gefunden. So wurde etwa bei der Gestaltung von Plätzen nur wenig Augenmerk auf schattenspendende Bäume gelegt, sondern in erster Linie die Anzahl der Parkplätze maximiert.

Für die Zukunft wünschen sich die Grünen Gemeinderäte Dieter Dirnbauer und Ernst Heuberger, dass versiegelte Flächen 1:1 ausgeglichen werden, indem beispielsweise die Gemeinde Naturschutzflächen im Naturschutzgebiet Raab-Hohenbrugg im gleichen Ausmaß ankauft (Aktion „Steirisches Naturerbe“ des Naturschutzbundes). Auf öffentlichem Eigentum sollen Blühflächen und Grüngürtel geschaffen werden, die als natürlicher Schwamm und als Rückhaltebecken bei Starkregenereignissen funktionieren. Diese Grüngürtel könnten mit bestehenden Rad- und Wanderwegen sowie mit dem Naturschutzgebiet so verbunden werden, dass ein Anziehungspunkt für Rad- und Wandertouristen entsteht. Außerdem setzen sich die Grünen in Fehring für eine Leerstandsabgabe für ungenutzte gewerbliche Objekte und Flächen ein, sowie für die Förderung von Photovoltaik auf bestehenden Gebäuden statt auf landwirtschaftlichen Flächen.

Die Entwicklung einer intelligenten ökonomisch attraktiven und ökologisch vorbildlichen Raumordnung ist den Grünen in Fehring ein wesentliches Anliegen.
Gemeinderat Dieter Dirnbauer: „Gerade in der jetzigen Zeit stecken darin eine Menge Chancen für die Zukunft, welche die Basis für eine zukünftig prosperierende und trotzdem ökologisch funktionierende Gemeinde sind. In diesem Zusammenhang gilt es pro-aktiv nach vorne zu gehen. Konservatives Verhalten ist derzeit nicht gefragt – man würde viele dieser Chancen verspielen.“

Bodenverschwenden beenden

Eine Änderung des Raumordnungsgesetzes, für das sich die steirischen Grünen schon lange stark machen, könnte hier Abhilfe schaffen.  Immerhin ist jetzt Bewegung in die Angelegenheit gekommen: Bei Parteienverhandlungen wurde von Seiten der Landesregierung zugesichert, dass bis Herbst eine Raumordnungsnovelle vorliegen soll. Die Anträge der Opposition (davon die Mehrheit von den Grünen) sollen darin eingearbeitet werden.

Um den Druck auf die Landesregierung weiter aufrechtzuerhalten, haben zahlreiche Grüne Gemeinderät*innen in den letzten Wochen Petitionsanträge in den Gemeinderäten eingebracht. Fünf Gemeinden haben die Petition bereits beschlossen: St. Radegund, Zeltweg, Eggersdorf bei Graz, Gratkorn und Kainbach bei Graz. Darin wird der Landtag unter anderem aufgefordert, den Umwelt-, Klima- und Naturschutz ausdrücklich in den Grundsätzen der Raumordnung festzuschreiben. Diese Petition wurde in Fehring im Ausschuss für Bau-, Raumordnung, Verkehr, Energie und Umwelt diskutiert, aber vor allem seitens der ÖVP und SPÖ abgelehnt.