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Verbund-Rabatt ist zu wenig: Grüne fordern Verlängerung des Studierenden-Tickets für nächstes Semester

Grünen-LAbg. Georg Schwarzl fordert, dass sich die Steiermark Oberösterreich als Vorbild nimmt.

 

Der Corona-bedingte 10-Prozent-Rabatt für StammkundInnen ist aus Grüner Sicht ein wichtiger Schritt, die Grünen weisen jedoch heute darauf hin, dass dieser Nachlass „für SchülerInnen und Studierende nicht zufriedenstellend ist – weder für sie selbst, noch für ihre Familien, die zur Zeit in einer sehr schwierigen Situation sind.“ Denn „die SchülerInnen und ihre Familien sind in dieser Krise besonders hart getroffen – da wirkt dieser 15-Euro-Rabatt wie ein schlechter Scherz“, formuliert es Karoline Gürtl, die Sprecherin der Grünen Jugend Steiermark: „Für uns ist das unverantwortbar, gerade in einer Zeit, in der fast jede zweite Familie weniger Geld zur Verfügung hat, als noch vor zwei Monaten.“

Benjamin Rohr, GRAS-Studierenden-Vertreter an der TU Graz, betont die Situation der Studierenden: „Corona-bedingt gibt es bis zum Sommer gar keine Vorlesungen – es wäre das Mindeste, den Studierenden daher das Semester-Ticket für das kommende Semester zu verlängern“, fordert er.

Unterstützung für diese Forderungen kommt vom Grünen Jugendsprecher im Landtag, Georg Schwarzl: „Die Steiermark sollte sich Oberösterreich als Vorbild nehmen“, fordert er den „Verbund“ und Verkehrslandesrat Lang auf: „Dort wurde das Semesterticket für Studierende schon für das nächste Semester verlängert!“

Und auch in Tirol, verweist er, wurde die besondere Situation der jungen ÖV-NutzerInnen schon erkannt – da erhalten Studierende und SchülerInnen wenigstens 20 Prozent Rabatt.