Artenschutz Woche 3

(V)erblüht unsere Artenvielfalt?

Inmitten von leuchtenden Frühlingsblumen im wunderschönen Ennstal schien es fast unwirklich, dass schon ein Drittel bis die Hälfte unserer einzigartigen Arten verloren gegangen ist. Und doch haben wir den Ruf von verschiedensten Seiten diese Woche besonders deutlich gehört: Nur mit dem Schutz von Lebensräumen können wir das Ruder noch herumreißen und die heimischen Arten retten.

Mit der Sonne um die Wette strahlend begrüßten uns Naturschutzbund Vize-Präsident Gerhard Schmiedhofer und Gemeinderätin Gundula Uray am Dienstag vor der beeindruckenden Kulisse des Grimming. Zwischen wilden Hecken und summenden Wiesen entdeckten wir nicht nur seltene Pflanzenarten, sondern bekamen auch spannende Einblicke in die über 100-jährige Arbeit des etablierten Vereins.

Platz zum Wachsen und Blühen

Alleine auf den bunten Wiesen "Trautenfelser Naturschutzflächen" im Ennstal bietet der Naturschutzbund Steiermark über 70 verschiedenen, auch bedrohten Wildpflanzen und zahlreichen Tieren ein natürliches Zufluchtsgebiet. Auch unsere gefährdete Pflanze der Woche, das breitblättrige Knabenkraut, blühte uns zwischen Stern-Narzissen und Butterblumen entgegen.

Das Ziel des Vereins hat sich über die Jahre, vom Anspruch einzelne, bedrohte Arten zu retten, zum ganzheitlichen Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt auch für zukünftige Generationen weiterentwickelt. Die aktuelle Gefährdung der Biodiversität steht für sie dabei in engem Zusammenhang mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung und übermäßigem Düngen.

Platz zum Wachsen und Blühen

Alleine auf den bunten Wiesen Trautenfelser Naturschutzflächen im Ennstal bietet der Naturschutzbund Steiermark über 70 verschiedenen, auch bedrohten Wildpflanzen und zahlreichen Tieren ein natürliches Zufluchtsgebiet. Auch unsere gefährdete Pflanze der Woche, das breitblättrige Knabenkraut blühte uns zwischen Stern-Narzissen und Butterblumen entgegen.

Das Ziel des Vereins hat sich über die Jahre, vom Anspruch einzelne, bedrohte Arten zu retten, zum ganzheitlichen Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt auch für zukünftige Generationen weiterentwickelt. Die aktuelle Gefährdung der Biodiversität steht für sie dabei in engem Zusammenhang mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung und übermäßigem Düngen.

Digitale Frühlingswiese

Nach euren zahlreichen und großartigen Namensvorschlägen für unsere Patenstörche, haben wir uns auch diese Woche wieder etwas einfallen lassen, um die Arbeit des Naturschutzbunds zu unterstützen. Postet bis zum 19.05. ein frühlingshaftes Blumenbild unter unseren Facebook-Beitrag oder schreibt uns auf Instagram in die Kommentare, wo bei euch gerade der Frühling erwacht und schon könnt ihr eine Vereinspatenschaft gewinnen. Ein BIO-Kräutersaat-Paket für euren Balkon oder Garten inklusive.

Das Recht auf Artenschutz

Welche rechtlichen Rahmenbedingungen es noch braucht, um natürliche Lebensräume und Artenvielfalt zu erhalten, erfuhren wir von Umweltanwältin Ute Pöllinger im dritten Artenschutz Talk. Als parteiunabhängige Stelle erfüllt sie nicht nur eine wichtige Kontrollfunktion in der Politik, sondern bietet auch eine direkte Anlaufstelle für Umweltanliegen von Initiativen und Bürger*innen. Das ganze Gespräch könnt ihr hier nachschauen.

Bedrohter Überlebenskünstler

Wie schwer es selbst sehr resiliente Tierarten bei uns haben, gibt uns diese Woche übrigens noch der Alpensalamander zu denken. Obwohl er als einziger mitteleuropäischer Lurch ohne Gewässer und im Hochgebirge leben kann, trifft man ihn immer seltener an. Denn auch das kleine, kohlenschwarze Reptil findet immer weniger Platz zum Leben.

Seid gespannt, wir haben Großes geplant…

Unglaublich, aber wahr: Morgen starten wir dann in die letzte Woche unseres Artenschutzschwerpunkts. Klubobfrau Sandra Krautwaschl und ihr Team freuen sich riesig auf die tollen Besuche, die noch geplant sind und unsere große Abschlussüberraschung. Mehr dazu sehr bald - so viel sei aber gesagt: Haltet euch den nächsten Samstag (22.05.) frei!