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am 29. März

Glyphosat-Verbot: Was macht Landesrat Lang jetzt?

Sandra Krautwaschl - Nach Aus für Kärntner-Anlauf: Grünen-LAbg. Sandra Krautwaschl richtet Landtags-Anfrage an Landesrat Lang: „Welche Schritte werden Sie nun für ein Glyphosat-Verbot setzen?“

Wir wollen kein Glyphosat im Essen!

Nachdem die EU-Kommission dem Kärntner-Glyphosat-Verbot eine Absage erteilt hat, will nun die steirische Grüne Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl​ von Lang wissen, wie es um seine Plänen und Vorarbeiten für ein steirisches Glyphosat-Verbot steht. Lang hatte ja im Dezember 2017 angekündigt, man werde prüfen, inwieweit ein steirisches Glyphosat-Verbot – etwa in Form einer Verordnung – möglich sei: „Es muss alles unternommen werden, um die Menschen vor möglichen Gefahren zu schützen“, so der Landesrat vor vier Monaten.

Krautwaschl stellt Lang nun per Landtagsanfrage (siehe anbei) sechs Fragen. Zum Beispiel:

  • Wie weit sind Sie mit Ihrer Anfang Dezember 2017 angekündigten Prüfung eines steirischen Glyphosat-Verbots?
  • Welche Schritte werden Sie nun, nach dem EU-Schreiben an Kärnten, und bis wann setzen, damit es zu einem steirischen Verbot von Glyphosat kommt?
  • Werden Sie sich beim nächsten Treffen der UmweltlandesrätInnen für eine gemeinsame Vorgangsweise der Bundesländer für ein Glyphosatverbot einsetzen?

Die EU-Kommission teilte Kärnten mit, dass das Kärntner Glyphosat-Verbot zu wenig begründet sei. Regionale Glyphosat-Verbote schließt die EU in ihrem Schreiben jedoch nicht grundsätzlich aus. Laut Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser laufen bereits Gespräche mit Vertretern der EU-Kommission, um andere Wege zu finden und ein europaweites „best practice-Beispiel“ zu erarbeiten. Dazu werde man alle Möglichkeiten ausloten, so Kaiser im ORF. Er erwarte sich auch seitens der österreichischen Bundesregierung und dem Umweltministerium deutlich mehr an Unterstützung. Umweltministerin Köstinger müsse „einmal ganz deutlich artikulieren, ob sie für ein Glyphosat-Verbot ist, oder nicht“, schließt sich Krautwaschl der Forderung an und hofft, dass die Steiermark und Kärnten hier gemeinsam Druck machen werden. (29. März 2018)



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