Bezirkegruene.at
Navigation:

Tod nach Herz-Transtransplantation wirft neuerlich schlechtes Licht auf KAGes-Schadensabwicklung

„Unwürdiger Umgang: KAGes-Schadensabwicklung treibt Menschen in den Zivilprozessweg – so kann es nicht weitergehen!“ Grünen-LAbg. Sandra Krautwaschl erwartet sich rasch Lösung von Landesrat Christopher Drexler.

Der heute bekannt gewordene tragische Fall, bei dem ein Patient am LKH-Uniklinikum in Graz starb, nachdem ihm ein verletztes Spenderherz eingesetzt wurde​, macht aus Grüner Sicht wieder einmal die Probleme bei der KAGes-Schadensabwicklung sichtbar – auf diese hatte ja zuletzt die PatientInnenombudsfrau in ihrem letzten Bericht genauso wie die Grüne Gesundheitssprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ in der letzten Landtagssitzung, hingewiesen.

„Die Schadensabwicklung läuft strukturell unbefriedigend und treibt geschädigte PatientInnen in den Zivilprozessweg“, kritisiert Krautwaschl auch heute: „Dieser Umgang ist unwürdig!“

Dazu kommt, dass die Entschädigungssummen der KAges außerordentlich niedrig sind – zur Erinnerung: „Im gesamten Jahr 2017 betrug die Summe nur rund 250.000 Euro für alle Fälle – zum Vergleich: Die beiden Spitzenbeamten, die – aus unserer Sicht aus nicht nachvollziehbaren Gründen – für die KAGes und für das Land Steiermark in der Schlichtungskommission sitzen, teilen sich jährlich ein Sitzungsgeld von 45.000“, spricht sie eine äußerst schiefe Optik an.

Für die Grüne Abgeordnete „kann es so nicht weitergehen“: Landesrat Drexler hatte in der letzten Landtagssitzung am Dienstag auf Krautwaschls Kritik hin gemeint, man sehe sich das derzeit an – die Grüne Vorsitzende des Gesundheitsausschusses drängt hier freilich auf Tempo: „Wenn Landesrat Drexler nicht bald etwas auf den Tisch legt, werden wir das Thema im Gesundheitsausschuss genau besprechen müssen!“ (14. März 2019)



Mach die Welt grüner - Mitglied werden