Schützende Flügel für die Artenvielfalt

Wir geben zu, wir hatten nicht ganz so eine weite Anreise zu dem berührenden Besuch bei der Storchenstation Tillmitsch, wie die meisten der geflügelten Schützlinge. Denn während wir nur aus Graz gekommen sind, kehrten viele der Störche bereits mehrmals aus Afrika zurück. Wieso sie es bei uns aber besonders schwer haben, worüber in unserem ersten Artenschutz Live Talk gesprochen wurde und warum man die Schwarz-Küchenschelle besser nicht angreift, erfahrt ihr in unserem zweiten Wochen-Recap.

Sagt man eigentlich Störche oder Storchen? Oder beides? Egal: Unser zweiter Ausflug führte uns zu Wochenbeginn zur Storchenstation im südsteirischen Tillmitsch. Dort betreut „Storchenvater“ und Obmann Helmut Rosenthaler auf seinem Hof mit seinem ehrenamtlichen Team schon seit 1996 verletzte oder verwaiste Störche. Mit jahrelanger Erfahrung und viel Hingabe werden sie dort gesund gepflegt, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. Flugunfähige Tiere bleiben auf dem Hof.

Storch in Not

Denn so beliebt die eleganten, heimischen Vögel auch sind, so schwer haben sie es bei uns mittlerweile leider auch. Der wichtigste Grund, warum sie gefährdet sind, liegt in der Zerstörung ihrer Lebensräume durch Entwässerung und Umwandlung in landwirtschaftliche Nutzfläche. Damit wird den Störchen auch ihre Nahrungsquelle entzogen. Der Storchenvater setzt daher ganzheitlich in seiner Arbeit an. Gerade plant er eine neue Station inklusive Erhaltung von natürlichen Flächen nicht nur für seine klappernden Schützlinge, sondern auch für viele weitere Wildtiere, Insekten und Pflanzenarten.

Storch in Not

Denn so beliebt die eleganten, heimischen Vögel auch sind, so schwer haben sie es bei uns mittlerweile leider auch. Der wichtigste Grund, warum sie gefährdet sind, liegt in der Zerstörung ihrer Lebensräume durch Entwässerung und Umwandlung in landwirtschaftliche Nutzfläche. Damit wird den Störchen auch ihre Nahrungsquelle entzogen. Der Storchenvater setzt daher ganzheitlich in seiner Arbeit an. Gerade plant er eine neue Station inklusive Erhaltung von natürlichen Flächen nicht nur für seine klappernden Schützlinge, sondern auch für viele weitere Wildtiere, Insekten und Pflanzenarten.

Patenstörche auf Namenssuche

Nach unserem Besuch stand für uns fest: Wir wollen die großartige Arbeit der Storchenstation unbedingt gemeinsam mit euch unterstützen! Wir verlosen daher vier Patenschaft, die zu 100% dem Verein zugutekommen, plus je eine Ausgabe „Verschwendungsfreie Zone“ für euch. Das Beste daran: Ihr könnt eurem vielleicht zukünftigen Patenstorch unter unseren Facebook und Instagram Postings selbst einen Namen geben und schon seid ihr beim Gewinnspiel dabei.

Life is live

Wie wichtig es ist, natürlichen Lebensraum zu erhalten, war auch Thema in unserem zweiten Artenschutz Talk. Zum ersten Mal live auf Facebook diskutierte unsere Klubobfrau Sandra Krautwaschl mit dem Biologen Werner Kammel darüber, wie Landwirtschaft und Artenvielfalt sich gegenseitig unterstützen können, warum geschützte Flächen vernetzt werden müssen und was das Bewusstsein für Natur gerade bei Kindern bedeutet. Für diese Themen und tolle Inspirationen, wie jede*r etwas verändern kann, findet ihr hier das Video zum Nachschauen. 

Giftige Schönheit

Während der Storch als geschütztes Tier der Woche vor allem mit seinem außergewöhnlichen Orientierungssinn beeindruckt, überrascht die zottelige Schwarz-Küchenschelle, auch Wiesen-Kuhschelle genannt, vor allem mit ihren inneren Werten. Die streng geschützte Pflanze in zart lila ist nämlich nicht nur für Tiere sondern auch für den Menschen giftig. Also lieber nur ansehen, statt anfassen. Mehr Infos dazu findest du im Steckbrief.