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Rekord-Schäden durch Wetterextreme unterstreichen einmal mehr dringenden Handlungsbedarf beim Klimaschutz

Verdoppelung der Schäden: Steirische Landesregierung muss in die Gänge kommen!

 

Mit 45,3 Millionen Euro fielen die wetterbedingten Ernteausfälle in der Steiermark heuer fast doppelt so hoch aus wie im Vorjahr, so die Landwirtschaftskammer – für Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl ein Grund, „einmal mehr auf den dringenden Handlungsbedarf beim Klimaschutz“ hinzuweisen: „Gerade die Steiermark hätte alle Möglichkeiten tätig zu werden, aber wenn wir nicht in die Gänge kommen, wird das nicht reichen!“

Krautwaschl verweist auch auf den aktuellen Klimaschutzbericht, der im September im Landtag war: Wie in diesem festgestellt wird, „sind zukünftig eine deutliche Steigerung der Aktivitäten und konkreten Klimaschutzmaßnahmen in allen klimarelevanten Bereichen zur Senkung der Treibhausgasemissionen notwendig, vor allem, da die Emissionen in den Jahren 2016 und 2017 zugenommen haben“. Ein entsprechender Antrag der Grünen wurde jedoch von ÖVP und SPÖ abgelehnt.

Auf nationaler Ebene hat die Bundesregierung bereits eine progressive Adaption ihrer Klimastrategie unternommen, indem man sich von den europäischen Plänen emanzipiert hat und die österreichische Klimaneutralität bereits zehn Jahre früher (2040) anstrebt, erinnert Krautwaschl: „Eine diesbezügliche Umsetzung ist allerdings nur realistisch, wenn alle Bundesländer an einem Strang ziehen“, fordert die Grüne Klubobfrau die steirische Landesregierung zum Handeln auf.