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Regierung lehnt Maßnahmenpaket gegen Artensterben ab!

Obwohl auch die Steiermark von einem anhaltenden Verlust vieler Tier- und Pflanzenarten betroffen ist, lehnten SPÖ und ÖVP heute Grüne Initiative ab.

Der Rückgang der Artenvielfalt in unserer Landschaft und dessen schwerwiegende Folgen sind hinlänglich bekannt - auch die Steiermark ist von einem anhaltenden Verlust bestimmter Tier- und Pflanzenarten betroffen. Besonders deutlich ist der Rückgang an Insekten und Vögeln in der Agrarlandschaft: Mehr als die Hälfte der in Österreich lebenden Insektenarten sind akut gefährdet. Es gibt immer weniger Nahrungsquellen für Insekten – unter anderem durch veränderte Landschaften, jahrelangen Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln, Monokulturen, Klimaveränderung und fortschreitende Bodenversiegelung…

Darum forderte die Grüne Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl​ heute im Landtag ein Maßnahmenpaket gegen das Artensterben, denn „das Artensterben kann nur aufgehalten werden, wenn es wieder deutlich mehr blühende Landschaften gibt, wenn es zu einer schrittweisen Verringerung des Pestizideinsatzes und zu einem Verbot von besonders gefährlichen Pestiziden kommt. Und wenn vermehrt eine Extensivierung der Landwirtschaft angestrebt wird. Außerdem muss endlich die breit geforderte massive Verringerung der Flächenversiegelung durch eine konsequente Neuausrichtung des Raumordnungsgesetzes umgesetzt werden“, forderte sie.

Doch obwohl auch die Steiermark bekanntlich von einem anhaltenden Verlust vieler Tier- und Pflanzenarten betroffen ist, lehnten SPÖ und ÖVP heute die Grüne Initiative im Landtag ab. (12. März 2019)



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