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Radrennbahn in der Schwarzlhalle? Grüne für ernsthafte Prüfung des Vorschlags

Der Grüne Sportsprecher im Landtag, Alex Pinter, macht sich dafür stark, dass die Idee einer Radrennbahn in der Schwarzlhalle „ernsthaft geprüft wird“: „Über eine modulare Bauweise könnten sowohl Bahnradsport als auch wie bisher andere Sportveranstaltungen stattfinden – das wäre ein kräftiges Zeichen des Sportlandes Steiermark und ein Geschenk für unser ganzes Land.“ Im 255 Kilometer entfernten slowenischen Novo Mesto nah der kroatischen Grenze wurde schon ein vergleichbares Projekt umgesetzt, so Pinter, der auch darauf verweist, „dass in und um Graz keine einzige Sportstätte für den Radsport existiert“.

Kein Verständnis hat der Grüne Sportsprecher, der selbst begeisterter Hobby-Radrennsportler ist, mit der Vorgangsweise des Wiener SPÖ-Stadtrats Hacker rund um den Abriss des dortigen „Ferry-Dusika-Stadions“, der Heimat der bis jetzt einzigen Radrennbahn Österreichs: „Einer boomenden und olympischen Weltsportart mit so wenig Verständnis zu begegnen, ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar.“ Die Bahn ist für den professionellen Radsport ein entscheidender Baustein für den Nachwuchs, so Pinter: „Hier, und nur hier, kann man auf sichere Art und Weise das ABC des Radsports erlernen – und immerhin wird auch der 24-Stunden-Weltrekord auf der Bahn von einem Steirer, nämlich Extremradler Christoph Strasser, gehalten. Darüber hinaus ist es im Winter eine ideale Trainingsmöglichkeit. So gut wie jedes europäische Land betreibt mindestens eine eigene Radbahn, die meisten sind von der UCI akkreditiert.“ Und: „Der Radsport erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Ein Land, das sich wie Österreich als Sportnation versteht, darf hier nicht in die falsche Richtung abbiegen – die Kosten von ungefähr einer Million Euro können hier nicht das Problem sein“.