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Qualvolle Rindertransporte: Grüne fordern Aus für Langstreckentransporte

Tierschutzsprecher LAbg. Schwarzl: „Aufschrei allein ist zu wenig!“ – auch steirische Kühe werden durch die halbe Welt transportiert, Zielländer sind unter anderem Katar und der Iran…

Den aktuellen Fall von österreichischen Rindern, die in den Libanon zur Schlachtung transportiert wurden, nimmt der Grüne Tierschutzsprecher LAbg. Georg Schwarzl zum Anlass, um einmal mehr „ein Aus für Langstreckentransporte“ zu fordern. Denn auch steirische Kühe „werden kreuz und quer durch die halbe Welt gekarrt“, ruft Schwarzl in Erinnerung: Eine Anfragebeantwortung an die Grünen hatte im Vorjahr ans Licht gebracht, dass zum Beispiel in den letzten vier Jahren 4432 steirische Kühe in die Türkei, 598 in den Iran, 221 nach Usbekistan oder 9 nach Katar transportiert wurden…

„Wir müssen dieses grausame und perverse System nachhaltig ändern“, fordert Schwarzl: „Ein Aufschrei allein ist zu wenig!“

Schwarzl unterstützt daher auch die Forderungen des VGT:

  • konsequenter Vollzug der EU-Verordnung zu Tiertransporten
  • Kein Transport von Tieren, die noch nicht von der Muttermilch entwöhnt sind
  • Eine maximale Transportdauer von 8 Stunden für alle Tierarten
  • Keine Transporte in Drittstaaten
  • Förderung von Alternativen für den Export von Kälbern aus der Milchproduktion