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Öl-Heizungsverbot für Neubauten „bei weitem nicht ausreichend“!

Grüner Entschließungsantrag im Landtag abgelehnt.

 

Die Grünen drängten heute im Landtag im Rahmen der Novelle des Baugesetzes auf eine sinnvolle Ausweitung des Ölheizungsverbots, das nur für Neubauten vorgesehen ist. Zwar ist diese Novelle „ein Schritt in die richtige Richtung. Aber bei weitem noch nicht ausreichend“, betonte die Grüne Landtagsabgeordnete Lara Köck, die per Entschließungsantrag einen „mutigeren Schritt“ forderte: „Ein Meilenstein wäre, wenn größere Sanierungen ebenfalls unter diese Anordnung fallen würden. Denn in der Steiermark gibt es noch immer über 100.000 Ölkessel – und Ölkessel sind die klimaschädlichsten Heizkessel“, so Köck.

„Wir brauchen hier eine mutige Politik, die klar sagt: Wir verzichten auf diese Umweltverpestung. Eine Politik, die sagt: Wir sagen allen fossilen Heizkesseln den Kampf an“, appellierte die Grüne Abgeordnete: „Wir brauchen eine Vision von unserem grünen Herzen unserer Steiermark in der Nachhaltigkeit und Umweltschutz großgeschrieben werden. Eine Steiermark die zu 100% erneuerbar heizt – noch dazu, wo wir ja als waldreichstes Bundesland eine großartige regionale Ressource dafür vor der Haustüre hätten. In so einer Steiermark, die alle Hebel umgestellt hat würden wir die steirische Wirtschaft stärken, unsere lokalen Forstwirte sowie Technologiebetriebe“, beschrieb sie das Ziel.

Denn „der Hut brennt“, wie Köck in ihrer Rede erinnerte: „Im Rahmen des Pariser Klima-Übereinkommens haben wir uns verpflichtet, die Emissionen in den Griff zu kriegen und den Klimawandel zu verlangsamen und zu begrenzen“, verwies sie auf die notwendige Einsparung von 40 % bis zum Jahr 2030. „Das ist alles andere als eine Kleinigkeit – das ist eine Mammutaufgabe“, so Köck: „Um diese Mammutaufgabe bewältigen zu können, braucht es ein Ziehen am gleichen Strang, eine Kraftanstrengung auf allen Ebenen. Genau die braucht es auch in der Steiermark!“

Der Grüne Antrag wurde jedoch eben abgelehnt.