Neuer Bericht: Landesrechnungshof übt scharfe Kritik am Energiemanagement bei Amtsgebäuden des Landes

Seit Jahren fordern die Grünen eine „klimaneutrale Landesverwaltung“ – ein heute erschienener Bericht des Landesrechnungshofes (LRH) zum „Energiemanagement bei den Amtsgebäuden des Landes“ „unterstreicht nun den dringenden Handlunsgbedarf“, wie es Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl formuliert. Denn es fehlen „vollständige, korrekte und qualitätsgesicherte Daten zu den Gebäuden“, kritisiert der LRH. „Die Detailanalysen ergaben teilweise nicht nachvollziehbare Schwankungen bei den Verbräuchen und Unvollständigkeiten bei den Daten“, berichten die Prüfer, und: „Im Beobachtungszeitraum 2013 bis 2018 wurden an 21 Amtsgebäuden Maßnahmen zur energetischen Verbesserung gesetzt. Das Problem dabei: Bei den geprüften Gebäuden waren direkte Auswirkungen auf den Energieverbrauch kaum ersichtlich“, „eine vollständige Datengrundlage für ein Energiemonitoring liegt nicht vor. Ein entsprechendes Energiemonitoring ist dadurch nicht möglich.“

„Vor einem Jahr hat ja die Landesregierung verkündet, dass sie endlich die Klimaneutralität in der Landesverwaltung umsetzen wollen“, erinnert Krautwaschl: „Nun zeigt der Landesrechnungshof, dass es in der Steiermark – obwohl schon 2010 (!) der erste Klimaschutzplan beschlossen wurde – noch am Grundlegendsten fehlt!“ Die Grüne Klubobfrau fordert daher Landeshauptmann Schützenhöfer & Co. auf, „die Klimakrise endlich ernst zu nehmen und die Empfehlungen des Landesrechnungshofes raschest umzusetzen: Sonntagsreden und Ankündigungen nützen niemandem!“