Langlaufzentrum Thal bedarfsgerecht ausbauen: Landtagsinitiative eingebracht

Der Grüne Sportsprecher im Landtag, Alex Pinter, startet in der kommenden Landtagsausschuss-Sitzung am nächsten Dienstag eine Initiative für den bedarfsgerechten Ausbau des Langlaufzentrums Thal und setzt dabei auf folgende Punkte:

– Das Land soll das Projekt durch eine Co-Finanzierung mit der Stadt Graz und dem Bund (also per Drittelfinanzierung) zu unterstützen,
– Kunstschneedepots sollen die Schneesicherheit bis Ende März sicherstellen,
– dabei soll die (energietechnisch sinnvolle) Installation einer Photovoltaik-Anlage forciert werden,
– die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel soll verbessert werden und
– eine verkehrssichere Anbindung durch Radwegverbindungen (insb. Nadelöhr Gösting) zwischen Graz und Graz-Umgebung soll geschaffen werden (unter Ausschöpfung der vom Bund zur Verfügung gestellten Förderungen).

„Die sanfte Sportart Langlaufen darf sich bereits seit einigen Jahren über gesteigertes Interesse freuen, einen zusätzlichen Boost erhielt die krisensichere Freiluft-Sportart schließlich durch die Corona-Pandemie“, so Pinter und verweist darauf, dass auch für viele Disziplinen des Spitzensports (Triathlon, Leichtathletik, Radsport uvm.) das Langlauftraining im Winter einen wesentlichen Bestandteil darstellt. „Eine der beliebtesten Langlauf-Loipen für BewohnerInnen aus Graz und dem Grazer Umland ist jene in Thal bei Graz“, so Pinter weiter. Diese wird von der Stadt Graz zur Verfügung gestellt und vom WisoSport Club betreut. „Aufgrund des regen Zustroms auf die Loipe wird nun ein technisches ,Update‘ erforderlich. Durch die Schaffung von punktuellen Kunstschneedepots entlang der Loipe, die bei Bedarf auf die Loipentrasse aufgetragen werden können, kann eine dauerhafte Schneedecke von Ende November bis März realistisch gewährleistet werden“, erläutert der Grüne Abgeordnete. Zusätzlich könnte durch die Installation einer Photovoltaik-Anlage ein energietechnischer Mehrwert generiert werden. Bereits in der Vergangenheit unterstützte das Land Steiermark solche Projekte immer wieder punktuell, erinnert Pinter und will die Chance gleich nützen, auch die Anbindung sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch durch Radverkehrswege zu verstärken, „sodass es hierbei auch zu einem Zusatznutzen kommen kann“: „Insbesondere eine effektive ÖV-Anbindung hätte den verkehrstechnischen Mehrwert, dass – abgesehen von den direkten Fahrten zur Loipe in Thal bei Graz – auch die noch bestehende Notwendigkeit, mit dem Privat-PKW zu anderen, durchgehend verfügbaren und teils größeren Loipen (Hebalm, Krumpenloipe – diese arbeiten ebenfalls mit technischer Beschneiung) zu fahren, wegfiele. Dadurch könnte die bestehende CO 2-, NO x- und Feinstaubbelastung verbessert werden“, ist der Grüne überzeugt.