Landtagsinitiative für Radrennbahn in der Steiermark gestartet!

Der Grüne Sportsprecher LAbg. Alex Pinter setzt jetzt den ersten Schritt für eine Radrennbahn in der Steiermark und startet eine Landtagsinitiative. Er fordert in seinem Antrag, dass die Landesregierung verschiedene Varianten der Anpassung der bestehenden Schwarzl-Halle für den Radrennsport zu prüfen hat und ein innovatives, effektives Betriebskonzept ausarbeitet um die Öffnung sowohl für den Profi- als auch für den Hobby-Sport zu ermöglichen.

Der Hintergrund der Initiative ist der Abriss der Ferry-Dusika-Stadions in Wien – womit es in ganz Österreich keine Sportstätte mehr für den Radsport geben würde. „Gerade die Steiermark wäre aufgrund ihrer Lage innerhalb Österreichs dafür sehr gut geeignet“, so Pinter. Konkret wurde die Variante Schwarzl-Halle ja auch schon als Möglichkeit in den Medien genannt: „Tatsächlich wäre die vorhandene Halle relativ einfach und kosteneffizient zu adaptieren – und der Standort ist veranstaltungserprobt“, betont der Grüne Sportsprecher in der Begründung seines Antrags. „Gerade jetzt, wo die Stadt Graz – und somit eine potentiell öffentliche Betreiberin – die Fühler nach dem Schwarzl-Areal ausstreckt, wäre eine Kooperation geradezu prädestiniert“, fügt Pinter hinzu und erinnert daran, dass auch Sportminister Werner Kogler in konkreten Gesprächen mit dem Österreichischen Radsport-Verband (ÖRV) steht, um neue Sportstätten für den heimischen Radsport zu finden. „Die Zeit ist also – im wahrsten Sinne des Wortes – günstig, sich als Land Steiermark im Radsport aktiv zu positionieren. Gerade durch eine Co-Finanzierung wäre eine rasche und qualitativ angemessene, moderne Umsetzung einer Radsportanlage absolut möglich“, ist Pinter überzeugt: „Die Adaptierung würde einen wichtigen Beitrag zur sportlichen Wertschöpfung in der Steiermark leisten und wäre kein kostenintensiver Faktor.“ Dazu kommt: „Gerade in Zeiten von Corona zeigte sich das steigende Interesse an – insbesondere auch aktiv ausgeübtem – Radsport in unseren Landen. Dieser Trend muss im Sinn des öffentlichen Interesses gefördert werden!“