Landesregierung muss „Freunderlwirtschaft“ bei Corona-Impfung Riegel vorschieben!

Da sich die Berichte über nicht nachvollziehbares Vorgehen bei Schutzimpfungen in diversen Pflegeeinrichtungen, in denen Personen geimpft werden, die zu keiner priorisierten Personengruppe gehören, häufen, bringen die Grünen jetzt einen Antrag ein und fordern, dass die Landesregierung sicherstellt, dass die Verimpfung der Covid-19-Schutzimpfung in der Steiermark entsprechend der vorgenommenen Priorisierung vorgenommen wird. „Das Gesundheitsministerium stellte bereits klar, dass eine Warteliste mit weiteren priorisierten Personen vorliegen muss, die ersatzweise geimpft werden können, wenn Impfstoff aus unvorhersehbaren Gründen übrig bleiben sollte“, verweist die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl auf die diesbezügliche Verantwortung des Landes: „,Freunderlwirtschaft‘ bei der Corona-Impfung muss verhindert werden!“

In Vorarlberg kündigte Landeshauptmann Wallner bereits an, dass man „ein Auge auf die internen Priorisierungslisten der Seniorenheime werfen werde“.

„Ein Verimpfen des noch raren Schutzimpfstoffs an willkürlich und offenbar leider teilweise auch missbräuchlich festgelegte Personen führt im schlimmsten Fall dazu, dass priorisierte Bevölkerungsgruppen die Impfung erst verspätet erhalten könnten“, fasst Krautwaschl zusammen.