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Krautwaschl erneuert Nein zu Krško-Ausbau und Verlängerung!

Slowenien will Umweltverträglichkeitsprüfung durchführen – Laufzeitverlängerung ist aus Grüner Sicht „inakzeptables Risiko!“

 

Dass für die geplante Verlängerung der Laufzeit des slowenischen Atomkraftwerks Krško nach dem Jahr 2023 eine Umweltverträglichkeitsprüfung nun eine Umweltverträglichkeitsprüfung in Slowenien durchgeführt werden muss, wie vorhin bekannt geworden ist, ist für die Grüne Landtagsklubobfrau Sandra Krautwaschl zu wenig: „Diese geplante Laufzeitverlängerung – eigentlich sollte der Reaktor im Jahr 2023 stillgelegt werden – bis 2043 ist ein inakzeptables Risiko. Noch nie wurde ein AKW 61 Jahre lang betrieben. Krško weist bereits heute grobe Mängel auf, wie das Abbrechen von Brennstäben oder Störungen im Primärkühlsystem“, ruft sie in Erinnerung: „Wir fordern weiterhin ein Nein zur Verlängerung und ein Nein zum geplanten Ausbau!“

Völlig klar ist für die Grünen auch, dass eine mögliche Umweltverträglickeitsprüfung „unbedingt eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung sein muss“, so Krautwaschl, die auch in Erinnerung ruft, dass „das grenznahe Schrott-AKW ja auf einer Erdbebenlinie liegt – die Gefährlichkeit haben uns die beiden Erdbeben im Zagreb im März dieses Jahres wieder deutlich vor Augen geführt.“