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„Klimapolitik auf Kosten unserer Kinder und Enkelkinder!“

Ambitionslos: SPÖ und ÖVP lehnen sogar Grünen Antrag für mehr e5-Gemeinden ab.

Der Klimaschutzbericht des Landes​, beziehungsweise die Klima- und Energiestrategie des Landes​ stehen gerade auf der Tagesordnung der heutigen Landtagssitzung. Die Grüne Abgeordnete Lara Köck​ nützte dies für eine scharfe Abrechnung mit der steirischen Klimaschutz-Politik.

Sie rechnete vor: Laut Klima- und Energiestrategie sei es das Ziel, den Anteil Erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2030 um 10 Prozent auf 40 Prozent auszubauen – das bedeutet: Bis 2050 müsse man dann noch einmal 60 Prozent realisieren um die Pariser Klimaschutz-Ziele zu erreichen: „Das wird sich nicht ausgehen“, kritisierte Köck die „Ambitionslosigkeit“ der Regierung: „Hier wird auf Kosten der Kinder und Enkelkinder Klimapolitik gemacht“, brachte sie es auf den Punkt.

„Der Ausbau Erneuerbarer Energien hat ein irrsinniges Potenzial, auch für den Arbeitsmarkt“, zeigte Köck kein Verständnis für die Vorgangsweise der Landesregierung und erinnerte daran, dass der Weltklimarat erst vor wenigen Tagen festgestellt hatte, dass die momentanen Maßnahmen der Politik nicht ausreichen werden, die Klimaziele und die Beschränkung von +1,5 Grad Erderwärmung zu erreichen: „der Weltklimarat hat bereits den Glauben an die Politik verloren“, so Köck: „Irgendwann werden uns unsere Kinder und Enkelkinder fragen: Warum habt ihr nichts getan?“

Ein „wichtiger Hebel für Klimaschutz auf Landesebene“ sind die e5-Gemeinden – leider gehört die Steiermark auch hier zum Schlusslicht Österreichs. Köck brachte daher heute einen Entschließungsantrag für mehr Unterstützung mit dem Ziel mehr e5-Gemeinden zu haben, ein – doch die Regierung machte gleich in ihrer ersten Wortmeldung heute klar, es als nicht notwendig zu sehen, diese Initiative zu unterstützen…  (16. Jänner 2018)



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