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„Klimafreundliches Heizen“: Erster Schritt, dem weitere folgen müssen!

Die (von den Grünen schon lang geforderte) Erhöhung des Budgets für den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen ist für Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl „ein erster Schritt, dem aber im Kampf gegen die Klimakrise noch viele weitere folgen müssen“. Sie erinnert daran, dass die EU per Richtlinie schon vor über zehn Jahren (!) Mindest-Anforderungen an die Gebäudeeffizienz festgelegt hat, die Umsetzung ist aber immer noch nicht abgeschlossen. Aus Grüner Sicht müssen zumindest auch größere Sanierungen unter diese Anordnung fallen, denn immerhin handelt es sich vor allem bei Ölkesseln um die klimaschädlichsten Heizkessel. Die Grünen fordern daher – auch in einem aktuellen Landtagsantrag, den Energiesprecherin LAbg. Lara Köck vor kurzem eingebracht hat (siehe anbei) sich andere Bundesländer zum Vorbild zu nehmen: Wien ging hier bereits vor rund zwei Jahren (mit der Bauordnungsnovelle 2018) mit gutem Beispiel voran und nahm auch größere Sanierungsprojekte in das Verbot fossiler Heizungsanlagen auf. Mittlerweile ging Wien abermals als positives Beispiel voran und sieht in speziell geeigneten Gebieten für Neubauten generell die Verwendung hocheffizienter alternativer Systeme vor, wenn diese technisch, ökologisch und wirtschaftlich realisierbar sind. Die Tiroler und die Vorarlberger Bauordnungen verpflichten derzeit zumindest zu einer Alternativenprüfung zugunsten hocheffizienter Energiesysteme. Auch Salzburg verlangt in seinem Bautechnikgesetz 2015 sowohl für Neuerrichtungen als auch für größere Renovierungen die verpflichtende Berücksichtigung hocheffizienter alternativer Systeme; die Kärntner Bauvorschriften sogar für bestimmte Um- und Zubauten.

„Ausgerechnet die ,Grüne Mark‘ sollte hier nicht hinterherhinken, sondern vielmehr als Vorbild voranschreiten“, fordert Krautwaschl, die abschließend daran erinnert, dass die Steiermark auch bei der Sanierungsrate hohen Aufholbedarf hat: „Wir brauchen eine ,Energiesparoffensive‘, wenn wir die Klimaziele und den Schutz unserer Ökosysteme sicher stellen wollen. Und hier ist die Landesregierung seit Jahren säumig.“