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„Kleine Raabklamm“: Grüne bringen Anfrage an Landesrat Seitinger ein

Acht Fragen zur „Variante C“: Naturjuwel muss erhalten bleiben!

Die Grünen machen den Kampf um den Erhalt der „Kleinen Raabklamm“ neuerlich zum Landtags-Thema: Umweltsprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​ bringt jetzt eine umfassende „Schriftliche Anfrage“ an Landesrat Seitinger ein und will von ihm unter anderem wissen:

  • Hat die Abteilung 14 Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit eine negative Stellungnahme betreffend die Variante C (kleine Raabklamm) abgegeben? Wenn ja, wie wurde diese negative Stellungnahme begründet
  • Entspricht es den Tatsachen, dass die Entscheidung, die Variante C weiterzuverfolgen, gemeinsam mit Fachleuten des Landes Steiermark getroffen wurde, wie es der Bürgermeister von St. Ruprecht an der Raab in der Gemeindezeitung Dezember 2018 vom 18.12.2018 behauptet? Wenn ja, was waren die genauen Gründe dafür?
  • Liegen inzwischen Ergebnisse der weiteren Untersuchungen vor? Wenn ja, welche sind das?

Zur Erinnerung: Bereits vor eineinhalb Jahren wurden drei Varianten des Hochwasserschutzes geprüft. Das Ergebnis war, dass die Variante C („Kleine Raabklamm“) die schlechteste ist: Sie hat einen sehr hohen technischen Aufwand, bringt hohes Konfliktpotential mit dem Naturraum und ist teuer. (Anbei die entsprechende Seite des Berichts dazu zur Information).

„Die ,Kleine Raabklamm‘ ist ein großartiges Naherholungsgebiet und gehört zu den letzten naturnahen österreichischen Fließstrecken. Zusammen mit der Großen Raabklamm ist sie außerdem die längste österreichische Schlucht. Die Kleine Raabklamm ist aber auch vor allem ein Naturjuwel mit einer äußerst abwechslungsreichen Tier- und Pflanzenwelt und daher auch ein beliebtes Wandergebiet besonders für Familien, Schulen und Verein“, fasst Krautwaschl zusammen: „Das Naturjuwel ,Kleine Raabklamm‘ muss erhalten bleiben!“

In Summe sind es acht Fragen, die Krautwaschl an Seitinger stellt – dieser hat nun zwei Monate Zeit, sie zu beantworten. (14. Februar 2019)



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