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Kindergärten-Gesetz: Zurück an den Start!

„Dringlich“ im Landtag: „Was wir Eltern heutzutage brauchen ist Qualität & Flexibilität. Was Kinder heutzutage brauchen ist Aufmerksamkeit, Platz und Fürsorge. Was Pädagoginnen und Pädagogen, und Betreuerinnen und Betreuer brauchen sind Rahmenbedingungen die genau das ermöglichen.“

Kinderkrippen und -gärten sind Bildungseinrichtungen, die das Fundament für den weiteren Lebensweg der Kinder legen“ – mit diesem Zitat der zuständigen Landesrätin Lackner aus dem Oktober 2017 eröffnete die Grüne Landtagsabgeordnete Lara Köck​ ihre „Dringliche Anfrage“ im heutigen Landtag zum geplanten neuen Kindergärten-Gesetz.

„Wenn Sie diesen Satz ernst nehmen, dann gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Die vorliegende Novelle zum Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz gehört zurück an den Start“, forderte sie die Landesrätin auf – denn: Zur geplanten Novelle liegt die Rekordzahl von über 300 Stellungnahmen vor, die durchaus alle kritisch sind.

Köck listete die wichtigsten Kritikpunkte auf:

  • Die Kinderanzahl in Hortgruppen soll von 20 auf 25 erhöht werden
  • die flexible Früh- und Nachmittagsbetreuung heißt nichts anderes, als dass Halbtageskindergärten vor und nach der Kernzeit die Möglichkeit haben, reine Betreuungszeit anzuhängen – „Es braucht Qualität und Flexibilität!“, so Köck
  • die Aufnahme von unter 3 Jährigen in den Kindergarten soll nur kaschieren, dass es zu wenig Kinderkrippenplätze gibt
  • Reduktion der Freispielflächen um ganze 50%: „Kinder brauchen Platz und Bewegung!“

„Was wir Eltern heutzutage brauchen ist Qualität & Flexibilität. Was Kinder heutzutage brauchen ist Aufmerksamkeit, Platz und Fürsorge. Was Pädagoginnen und Pädagogen, und Betreuerinnen und Betreuer brauchen sind Rahmenbedingungen die genau das ermöglichen“, fasste Köck zusammen: „Diese Novelle muss zurück an den Start!“

Dazu bringt Köck heute auch noch einen entsprechenden Entschließungsantrag ein. (15. Jänner 2019)



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