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KAGes-Schadensabwicklung kommt in den Gesundheitsausschuss

Nach weiterem Fall fordert Gesundheitsausschuss-Vorsitzende LAbg. Sandra Krautwaschl von Gesundheitslandesrat Drexler Klartext in der nächsten Sitzung am 26. März.

Nachdem Patientenanwältin Skledar heute eine weiteren Problem-Fall rund um eine Herztransplantation in Graz schildert, gleichzeitig KAGes-Vorstand Tscheliessnigg „kein fehlerhaftes Verhalten“ sehen will und stattdessen Skledar angreift​, reicht’s der Grüne Gesundheitssprecherin LAbg. Sandra Krautwaschl​: „Ich werde das Thema auf die Tagesordnung des nächsten Gesundheitsausschusses setzen“, kündigt die Ausschussvorsitzende an: „Ich erwarte mir dabei Klartext von Gesundheitslandesrat Drexler!“

Denn an den Problemen bei der KAGes-Schadensabwicklung darf nicht mehr vorbeigesehen werden, so Krautwaschl, die von einem „unwürdigen Umgang mit den PatientInnen und ihren Angehörigen“ spricht.

„Die Aufgabe der KAGes ist es nicht, geschädigte PatientInnen und ihre Familien in langwierige und teure Zivilprozesse zu treiben“, bringt sie es auf den Punkt und kritisiert neuerlich, dass die KAGes grundsätzlich sehr nur sehr niedrige Entschädigungssummen bezahlt: „Überspitzt formuliert kann man sagen, dass die beiden Spitzenbeamten, die für die KAGes und das Land Steiermark in der Schlichtungssumme sitzen, mit zusammen 45.000 Euro pro Jahr an Sitzungsgeldern eine höhere Entschädigungssumme erhalten, als die Opfer…“, so Krautwaschl. Im Jahr 2017 hatten die gesamten KAGes-Auszahlungen nur rund 250.000 Euro ausgemacht.

Landesrat Drexler hatte in der letzten Landtagssitzung am Dienstag auf Krautwaschls Kritik hin gemeint, man sehe sich das derzeit an – Krautwaschl: „Im nächsten Gesundheitsausschuss am 26. März muss er auf den Tisch legen, was beim Anschauen rausgekommen ist!“ (15. März 2019)

 


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