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Hochwasser-Schutz: „Vorrangig Lösungen entwickelt außerhalb der Kleinen Raabklamm“

Regierungsstellungnahme gibt Hoffnung für Rettung der Kleinen Raabklamm.

Der Kampf gegen den geplanten elf Meter hohen Staudamm in der Kleinen Raabklamm könnte erfolgreich enden: Am Dienstag wurde am späten Nachmittag im Umweltausschuss des Landtages wurde der Grüne Antrag, in dem LAbg. Sandra Krautwaschl gefordert hatte, 1. die Kleine Raabklamm mit ihrer äußerst abwechslungsreichen Tier- und Pflanzenwelt und ihrer Naherholungsfunktion zu erhalten, und 2. gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden im Raabtal alternative Lösungen für einen nachhaltigen regionalen Hochwasserschutz zu entwickeln, behandelt.

Dazu liegt nun eine durchaus erfreuliche Regierungsstellungnahme von Landesrat Seitinger vor: „…es wurden bislang mehrere Varianten in einer Vorstudie erarbeitet. Dabei wurden vorrangig Lösungen entwickelt die außerhalb der Kleinen Raabklamm situiert sind. Zuletzt wurde die Variantenuntersuchung wieder intensiviert und es soll diese bis September 2019 abgeschlossen werden.“

Krautwaschl nimmt den Landesrat beim Wort: „Ich gehe davon aus, dass die Variante in der Kleinen Raabklamm damit Geschichte ist – der Widerstand hat sich ausgezahlt“, dankt sie vor allem auch der Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt des Naturjuwels stark gemacht hat. Gleichzeitig verspricht sie: „Wir werden weiter sehr aufmerksam dran bleiben!“ (19. Juni 2019)

 


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